OBERRICKENBACH/BÜRCHEN: Stadtrat will die beiden Ferienheime verkaufen

Der Stadtrat schlägt vor, die beiden Ferienheime Oberrickenbach und Bürchen zu veräussern. Das Argument: Die Kosten für die Sanierung würden zu teuer.

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Das Ferienheim in Oberrickenbach. (Archivbild Eveline Bachmann/Neue LZ)

Das Ferienheim in Oberrickenbach. (Archivbild Eveline Bachmann/Neue LZ)

Die Angebote der Freizeit- und Ferienaktivitäten (Ferienpass, Kreativ- und Sportwochen, usw.) sollen für Kinder und Jugendliche in der Stadt Luzern weiterentwickelt und ausgebaut werden, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Daneben sollen Klassenlager der Stadt Luzern finanziell direkt unterstützt werden (Pauschalbetrag pro Klasse, Pro-Kopf-Beiträge). Diese Regelung galt bisher nur im neuen Stadtteil Littau.

Zur Finanzierung des Ausbaus beantragt der Stadtrat dem Stadtparlament, die beiden Ferienheime Oberrickenbach und Bürchen zu verkaufen und den Verkaufserlös der Stiftung Ferienheime und Ferienlager der Stadtschulen Luzern zu übertragen. Mit dem Verkaufserlös und dem bereits vorhandenen Vermögen könne die Stiftung die für den Ausbau der städtischen Freizeit- und Ferienaktivitäten notwendigen Mittel der Stadt jährlich zur Verfügung stellen.

Diese Entwicklung sei durch die aktualisierte Kostenprognosen, die eine Überschreitung des Kredits für die Sanierung der stadteigenen Ferienheime in Oberrickenbach und Bürchen erwarten lassen, ausgelöst worden, wie der Stadtrat weiter schreibt. Die auf 4 Mio. Franken veranschlagte Sanierung würde neu 2,55 Mio. Franken mehr zu Buche schlagen, ein Neubau käme noch teurer.

scd