Öffentlicher Raum
Die Stadt Luzern will den Löwenplatz erneut begrünen

Da auch dieses Jahr der Cartourismus noch nicht in den Gang kommt, will die Stadt die Parkierungsflächen am Löwenplatz wieder umnutzen. Sie sollen gemütlicher daherkommen als letztes Jahr.

Stefan Dähler
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Auch dieses Jahr soll eine «grüne Oase» auf dem Löwenplatz zum Verweilen einladen, wie die Stadt Luzern mitteilt. Von Anfang Juni bis Mitte November will sie, wie schon letztes Jahr, die aufgrund der Coronakrise ungenutzten Carparkplätze umnutzen.

So sah der umgenutzte Löwenplatz letztes Jahr aus.

So sah der umgenutzte Löwenplatz letztes Jahr aus.

Bild Nadia Schärli (Luzern, 29. Juli 2020)

Letztes Jahr war die Zahl der Personen, die sich auf dem begrünten Löwenplatz aufhielten, jedoch meist überschaubar. Die Stadtgärtnerei nimmt nun aufgrund von Rückmeldungen Anpassungen vor, wie es in der Mitteilung heisst. «So sollen die Pflanzsäcke und Blumensäulen so angeordnet werden, dass Personen, die sich dort aufhalten, weniger dem Verkehrslärm ausgesetzt sind.» Weiter seien Tische und Bänke sowie ein Tischfussballspiel geplant. Als Schattenspender würden Prunkwinden und hopfenbewachsene Baugerüste aufgestellt. Weiter habe der Quartierverein Hochwacht die Absicht, den Platz «mit einer persönlichen Note zu bereichern». Alle Pflanzen, die verwendet werden, stammten aus der Produktionsanlage der Stadtgärtnerei.

Gestaltungselemente können wieder verwendet werden

Die Kosten belaufen sich auf rund 25'000 Franken. Es handle sich aber um eine langfristige Investition. «Die Elemente werden in der Zukunft für andere Begrünungen und Pop-up-Parks verwendet», schreibt Valentin Brändle von der Stadtgärtnerei auf Anfrage.

Die Begrünung des Löwenplatzes war letztes Jahr eine Idee des Quartiervereins, auch im Grossen Stadtrat wurde ein entsprechender Vorstoss eingereicht. Die Rückmeldungen seien mehrheitlich positiv gewesen, heisst es in der Mitteilung der Stadt. «Gelobt wurde die rasche und unkomplizierte Umsetzung sowie die Gestaltung und die Pflanzenwahl. Bemängelt wurde, dass es keine Tische und keine Schattenspender hatte.»