ÖFFENTLICHER VERKEHR: Grüne fordern konsequente Busbevorzugung

Keine Autos mehr auf der Pilatusstrasse in Richtung Bahnhof. Mit dieser und anderen Forderungen wollen die Grünen der Stadt Luzern das Umsteigen auf den Bus attraktiver machen.

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ÖV und Individualverkehr auf der Luzerner Pilatusstrasse. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

ÖV und Individualverkehr auf der Luzerner Pilatusstrasse. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

In der Stadt Luzern bleibt der Bus in den Stosszeiten immer wieder im Stau stecken. Ein langsames Bussystem ist aber nicht konkurrenzfähig und führt dazu, dass kaum auf den öV umgestiegen wird, schreiben die Grünen der Stadt Luzern in einer Medienmitteilung. Effiziente Verkehrsmittel wie der Bus, die auf wenig Fläche viele Menschen transportieren, müssen aus Sicht der Grünen konsequent bevorzugt werden.

Die Grünen der Stadt Luzern fordern jetzt mit mehreren Vorstössen Lösungen für diese Probleme. Unabhängig von höchstens langfristig zu erwartenden Grossbauten muss laut Mitteilung der öV mit Busspuren, Pförtneranlagen, Anschlussknoten an die S-Bahn beschleunigt und attraktiviert werden.

Dazu gehörende Vorstösse im Grossen Stadtrat:

  • Auf der Pilatusstrasse Richtung Bahnhof sollen zwei konsequente Busspuren erstellt werden, der motorisierte Individualverkehr soll einzig über die Zentralstrasse auf den Bahnhofplatz geführt und so besser dosiert werden. 
  • Das Gebiet Landenberg – Tribschen – City Bay soll ans Busnetz angebunden werden.
  • Verlängerung der Trolleybus-Linie 1 bis zum Bahnhof Ebikon.
  • Die versprochenen flankierenden Massnahmen zum Rontalzubringer sollen endlich konkret werden.

pd/zim/bb