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ÖFFENTLICHER VERKEHR: Keine Einzellösung für Littau und Reussbühl

Littau und Reussbühl sollen in die städtische Kernzone des Passepartout-Zonensystems integriert werden. Der Verkehrsverbund Luzern anerkennt diese Forderung und erarbeitet nun einen neuen Zonenplan, allerdings im Rahmen einer Gesamtlösung für das ganze Tarifverbundgebiet.
Die Bushaltestelle Gasshof im Luzerner Stadtteil Littau gehört derzeit nicht zur städtischen Kernzone des Passepartout-Zonenplans. (Archivbild: Philipp Schmidli / LZ (Littau, 19. März 2013))

Die Bushaltestelle Gasshof im Luzerner Stadtteil Littau gehört derzeit nicht zur städtischen Kernzone des Passepartout-Zonenplans. (Archivbild: Philipp Schmidli / LZ (Littau, 19. März 2013))

Der Verkehrsverbund Luzern (VVL) sowie die Kantone Obwalden und Nidwalden sehen vor, einen neuen kundenfreundlichen Zonenplan für das gesamte Gebiet des Tarifverbundes Passepartout zu erarbeiten. Die Änderungen betreffen demnach nicht nur das Gebiet der Stadt Luzern sondern dasjenige der drei Passepartout-Kantone, schreibt der VVL in einer Medienmitteilung vom Dienstag.

Neuer Zonenplan frühestens im Dezember 2014

Zeitpunkt der Umsetzung wird im optimalen Fall Dezember 2014 sein. Bei Verzögerungen infolge der Technik oder zeitlich verschobener Entscheide könnte die Gesamtlösung erst im Dezember 2015 umgesetzt werden.

Grund für die Anpassungen des Zonenplans ist das Anliegen von Littau und Reussbühl, welche sich als Luzerner Stadtteile benachteiligt fühlen und die Zugehörigkeit in die städtische Kernzone des Passepartout-Zonensystems (Zone 101) verlangen. Gemäss Mitteilung kann der VVL dieses Anliegen nachvollziehen und anerkennt, dass die Integration kundenorientiert ist.

Ziel ist eine Vereinfachung des Zonenplans

Würden nun ausschliesslich Littau und Reussbühl in die Kernzone 101 integriert, stünden diese Stadtteile aufgrund der Distanz besser da als zum Beispiel die Gemeinden Ebikon, Emmenbrücke und Kriens, begründet der VVL seine Absicht einer Gesamtlösung für das ganze Tarifverbundgebiet. «Im Zentrum der Überarbeitung steht die Vereinfachung des gesamten Zonenplans mit identischen Abonnement- und Einzelfahrausweis-Zonen. Ziel ist es, die Zahl der Einzelzonen tendenziell zu reduzieren und keine Unterscheidung mehr zu machen zwischen den Zonen für Abonnemente (35) und jenen für Einzelfahrausweise (79)», sagt VVL-Sprecher Christoph Zurflüh.

Die heutige Situation im öffentlichen Verkehr ist für viele Littauer unbefriedigend. Tatsache ist, dass die Zentrumszone 101 zurzeit unmittelbar nach der Haltestelle Rönnimoos endet. Wer mit der VBL-Buslinie 12 weiter stadtauswärts fährt, muss ab Haltestelle Längweiher (Zone 202) mehr bezahlen. Das sorgte in Littau in den letzten Jahren für viel Unmut und einige politische Vorstösse.

pd/zim

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