ÖFFENTLICHER VERKEHR: Passagierzahlen steigen auf Rekordhöhe

Die Passagierzahlen der Verkehrsbetriebe Luzern (vbl) haben auch 2013 einen neuen Höchstwert erreicht. Transportiert wurden 47,92 Millionen Personen, 1,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Während der Umsatz stieg, ging die Abgeltung durch die öffentliche Hand zurück.

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Die vbl transportierten 2013 fast 48 Millionen Fahrgäste, so viele wie noch nie. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)

Die vbl transportierten 2013 fast 48 Millionen Fahrgäste, so viele wie noch nie. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)

Die Zahl der auf vbl-Linien gefahrenen Personenkilometer stieg im Rahmen der Vorjahre ebenfalls, nämlich um 1,4 Prozent auf einen neuen Rekordwert von 111,1 Millionen Kilometer. Die Zunahme verdeutliche den anhaltenden Trend der allgemein steigenden Mobilität, wird vbl-Verwaltungsratspräsidentin Yvonne Hunkeler in einer Mitteilung vom Dienstag zitiert.

Der Umsatz der vbl legte im vergangenen Geschäftsjahr um 0,7 auf 79,1 Millionen Franken zu. Dabei konnten die vbl die Einnahmen aus dem Verkehr um 1,9 auf 44,9 Millionen Franken steigern. Die Abgeltung durch die öffentliche Hand sank um 2,3 Prozent auf 23,5 Mio. Franken.

Die öffentliche Subvention pro Passagier sank auf 49 Rappen. Im Jahr 2003 betrug diese noch 75 Rappen pro Passagier. Der Kostendeckungsgrad im ÖV stieg bei den vbl um 3,1 auf 66,3 Prozent.

Umsatzsteigernd ausgewirkt hat sich 2013 etwa die Umsetzung des Angebotskonzeptes «AggloMobil due». Daneben stiegen die Frequenzen auf dem «Tellbus», einer Pendler-Verbindung zwischen Altdorf und Luzern. Weiter verlängerte die vbl im Dezember 2013 die Trolleybuslinie 6 zwischen Schönbühl und Würzenbach bis ins Büttenenquartier.

Bereits planen die vbl den weiteren Ausbau: So seien die Planungen für die Verlängerung der Trolleybuslinie 1 von Kriens nach Luzern-Maihof bis nach Ebikon und für die Tangentiallinie 3 von Kriens nach Emmenbrücke in Angriffe genommen worden, heisst es in der Mitteilung.

Die Konzernrechnung der vbl schloss 2013 ähnlich wie in den Vorjahren mit einem Gewinn von 1,1 Millionen Franken ab. 5 Prozent davon erhält die Stadt Luzern als alleinige Aktionärin.

Die vbl zählten im vergangenen Jahr rund 450 Mitarbeiter. Diese unterstehen seit Anfang 2014 einem neuen Gesamtarbeitsvertrag. Die vbl betrieben im vergangenen Jahr 147 Diesel- und Trolleybusse auf 32 Linien. (sda)

HINWEIS
Geschäftsbericht 2013 der Verkehrsbetriebe Luzern