ÖFFENTLICHER VERKEHR: Tarifzonenplan wird vereinfacht

Das Lösen von Billetts im Tarifverbund Passepartout wird ab dem 14. Dezember 2014 einfacher. Ab dann wird es für den öffentlichen Verkehr in den Kantonen Luzern, Ob- und Nidwalden für Einzelfahrkarten nur noch rund 30 Zonen geben, statt wie heute fast 80.

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Mit dem einfacheren Tarifzonenplan wird der ÖV insbesondere in der Stadt Luzern und der Agglomeration teurer. (Bild: Archiv Boris Bürgisser / Neue LZ)

Mit dem einfacheren Tarifzonenplan wird der ÖV insbesondere in der Stadt Luzern und der Agglomeration teurer. (Bild: Archiv Boris Bürgisser / Neue LZ)

Für den Tarifverbund Passepartout gibt es zwei Zonenpläne. Einen für Billette mit 79 Zonen und einen für Abonnemente mit 35 Zonen. Künftig werden die Zonen für Einzelfahrkarten und Abos identisch sein. Zudem wird die Zahl der Zonen reduziert, wie Passepartout am Freitag mitteilte. Die Stadt und Agglomeration Luzern, die für Einzelfahrkarten in vier Zonen aufgeteilt ist, wird neu nur noch aus einer grossen Zone bestehen. Vorteile soll es auch für die Landschaft geben. Dank den grösseren Zonen können die Passagiere vermehrt unterschiedliche Reisewege wählen, um von A nach B zu gelangen.

In der Stadt und der Agglomeration wird's teurer

Die neue Zoneneinteilung wirkt sich auch auf das Preisgefüge aus. Teurer wird das Bus- und Bahnfahren ab dem Fahrplanwechsel aber trotzdem, denn der Verband öffentlicher Verkehr (VöV) hat auf nationaler Ebene eine Preiserhöhung von durchschnittlich 3 Prozent beschlossen. Passepartout orientiere sich an diesem Entscheid und werde die Preise im ähnlichen Rahmen anpassen, teilte der Tarifverbund mit. Steigen werden die Tarife insbesondere bei den grosszügigeren Zonen, so auch beispielsweise in der neuen Zone für die Stadt und Agglomeration Luzern. Insgesamt sollen sich die Preisverschiebungen aber im Gleichgewicht halten.

sda/zim