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ÖFFENTLICHER VERKEHR: Verkehrsverbund Luzern transportiert 3,1 Millionen mehr Fahrgäste

Steigende Fahrgastzahlen und eine Verbesserung des Kostendeckungsgrads: Der Verkehrsverbund Luzern (VVL) kann trotz gleichbleibendem Angebot bei den Kurskilometern auf ein positives Geschäftsjahr zurückblicken.
Die Strecke Emmenbrücke–Luzern ist die am Schnellsten wachsende Bahnverbindung des VVL. (Bild: PD)

Die Strecke Emmenbrücke–Luzern ist die am Schnellsten wachsende Bahnverbindung des VVL. (Bild: PD)

Der Verkehrsverbund Luzern (VVL) beförderte 2015 rund 109 Millionen Fahrgäste (Vorjahr 105,9 Millionen). Damit waren im Vergleich zum Vorjahr 2,9 Prozent mehr Fahrgäste mit den vom VVL bestellten öV-Linien unterwegs, obwohl das Angebot mit 30,9 Millionen Kurskilometern praktisch gleich blieb. Die geht aus dem Geschäftsbericht 2015 des VVL hervor.

Im Fern- und Regionalverkehr nahm die Anzahl Fahrgäste auf der Bahnstrecke Emmenbrücke–Luzern zwischen 2004 und 2015 um rund 17‘000 Personen täglich am stärksten zu. Das entspricht einem Wachstum von 94 Prozent. Ebenfalls stark gewachsen sind die Bahnstrecken Ebikon–Luzern sowie Luzern Allmend/ Messe–Luzern, wie der VVL am Donnerstag mitteilte.

Bessere Verknüpfung von Bahn und Bus

Bei den Bahnhöfen zeigt die laufend verbesserte Verknüpfung von Bahn und Bus erste Wirkung: So sind Rothenburg mit 273 Prozent und Emmenbrücke Gersag mit 95 Prozent zwischen 2008 und 2014 am stärksten gewachsen. Auf der Landschaft weist der Bahnhof Sursee das grösste Wachstum auf. Dieser Bahnhof ist mit täglich rund 13‘000 Einund Aussteigern die zweigrösste öV-Drehscheibe im Kanton Luzern. Spitzenreiter innerhalb der ganzen Zentralschweiz ist der Bahnhof Luzern mit rund 92‘000 Ein- und Aussteigern pro Tag.

«Damit diese positive Entwicklung anhält, investieren wir in neue Bushubs und neue S-Bahn-Verbindungen, wie der Einführung der S99 Luzern–Hochdorf ab Dezember 2016», so Pascal Süess, Geschäftsführer des VVL.

Der VVL leistete letztes Jahr Abgeltungen von 74 Millionen Franken an die 13 Transportunternehmen. Der Kostendeckungsgrad konnte wie in der kantonalen öV-Strategie gefordert erneut gesteigert werden und liegt nun bei 53,7 Prozent. Verantwortlich dafür sind unter anderem Effizienzsteigerungen bei den Transportunternehmen und ein Wachstum bei den Verkehrseinnahmen. So nahm der Umsatz bei den Passepartout-Tickets um 2,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu.

Angebot wird punktuell abgebaut

Insgesamt schliesst der VVL mit einem positiven Rechnungsergebnis ab. Damit auch das aktuelle Geschäftsjahr finanziell gemeistert werden kann, musste der VVL auf das Fahrplanjahr 2016 das Angebot punktuell abbauen.

pd/zim

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