Öffnung nicht rentabel: Hallenbad Allmend bleibt doch bis 8. Juni geschlossen

Obwohl der Luzerner Stadtrat die teilweise Öffnung des Hallenbads ab 11. Mai erlaubt, bleibt es doch zu. Die Aktualisierung des Schutzkonzepts zeige, dass eine Öffnung nicht rentiere, teilt die Hallenbad Luzern AG mit.

Beatrice Vogel
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Das Hallenbad Allmend werde für Schwimmvereine und Inhaber von Jahresabos, die dem Hallenbad als regelmässige Schwimmer bekannt sind, wieder öffnen – dies teilte der Luzerner Stadtrat am Dienstag mit. Schwimmer, die nun bereits Trainings einplanen, haben sich zu früh gefreut: Das Hallenbad Allmend bleibt geschlossen. Dies teilte die Hallenbad Luzern AG gestern mit.

Aufgrund einer Aktualisierung des Schutzkonzepts des Verbandes der Hallen- und Freibäder Schweiz könne das Hallenbad Allmend am 11. Mai nicht wieder in Betrieb gehen, heisst es in der Mitteilung. Der Verband stützt sein Konzept auf die Vorgaben von Swiss Olympic, Bundesamt für Sport und Bundesamt für Gesundheit. Gemäss diesen Vorgaben könnten gleichzeitig nur 20 Personen im Hallenbad Allmend trainieren, was aus betriebswirtschaftlichen Gründen nicht tragbar sei. Die Hallenbad AG hoffe, dass das Bad ab 8. Juni in Betrieb gehen kann. Dies allerdings voraussichtlich auch mit starken Einschränkungen.

Mooshüsli bis 8. Juni geschlossen

Stand heute, bleibt auch das Hallenbad Mooshüsli in Emmenbrücke bis zum 8. Juni geschlossen. Ungeachtet dessen sei eine weitere Schliessung des Hallenbads von 4. Juli bis 16. August unumgänglich, heisst es auf der Website der Gemeinde Emmen. Eine längere, zwingend notwendige Sanierung der Lüftungsanlage müsse während der Sommerrevision durchgeführt werden.

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