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ÖKOLOGIE: Mit diesen zehn Tipps wirst Du ein besserer Mensch

Seit 30 Jahren setzt sich das Öko-Forum für die Verbesserung der Umwelt ein. Leiter Christian Frank ist überzeugt: Das Umweltbewusstsein in der breiten Bevölkerung ist in den vergangenen Jahren gestiegen. Aber er stellt eine Lücke zwischen dem «Wissen» und dem «Handeln» fest. Das lässt sich aber leicht ändern.
Ein Teil des Obstes wird im Detailhandel aussortiert und weggeworfen, obwohl es noch geniessbar ist. Dem wird in Luzern mit dem Projekt "Food Save Luzern" Abhilfe geschaffen. Obst und Gemüse wird eingesammelt der Bevölkerung zur Verfügung gestellt (Tipp 3). (Symbolbild Dominik Wunderli / LZ (Küssnacht, 18. Mai 2012))

Ein Teil des Obstes wird im Detailhandel aussortiert und weggeworfen, obwohl es noch geniessbar ist. Dem wird in Luzern mit dem Projekt "Food Save Luzern" Abhilfe geschaffen. Obst und Gemüse wird eingesammelt der Bevölkerung zur Verfügung gestellt (Tipp 3). (Symbolbild Dominik Wunderli / LZ (Küssnacht, 18. Mai 2012))

Die Welt retten kann man mit diesen zehn Tipps vielleicht nicht – aber sicherlich sammelst Du damit kräftig Karmapunkte.

  • 1. Mieten statt kaufen: Du planst eine grosse Party, hast aber nicht genug Teller und Gläser? Kein Grund auf Pappbecher auszuweichen. Unter findest Du Leute die alles Mögliche vermieten. Vom Dampfreiniger über Spielkonsolen bis hin zu Velos. Auch Du kannst Deinen Krempel über die Plattform anderen zur Verfügung stellen – und dabei sogar noch was verdienen.

  • 2. Regionale Produkte: Du nimmst Dir vor, mehr Gemüse zu essen? Dann ist der "Gmüeschorb Luzern" vielleicht das richtige für Dich. Alle zwei Wochen kannst Du frisches, saisonales Gemüse abholen. Das Gemüse für die Körbe stammt von der Familie Portmann aus Adligenswil.

  • 3. Reste essen: Rund ein Drittel der Lebensmittel in der Schweiz werden weggeworfen. Mit dem Projekt «Food Save Luzern» wird der Lebensmittelverschwendung der Kampf angesagt. Die Organisatoren sammeln im Detailhandel aussortiertes Obst und Gemüse ein. Dieses wird im „offenen Kühlschrank“ im Neubad kostenlos der Bevölkerung zur Verfügung gestellt.

  • 4. Selbst abpacken: Verpackungen verursachen unglaubliche Mengen unnötigen Abfall. Gerade für Einpersonenhaushalte sind die Mengen zudem oft zu gross – wodurch wiederum Lebensmittelresten entstehen. Anderes einkaufen ist in der Abfüllerei im Quai 4 () oder demnächst im Unverpackt () möglich: Nimm einfach Deine eigenen Behältnisse mit, beispielsweise den Veggiebag ().

  • 5. Korrekt entsorgen: Schaue das weder übriggebliebene Medikamente noch andere Chemikalien in den Wasserkreislauf oder in den Kehricht gelangen. Restmengen sind bei den Verkaufsstellen zurückzubringen und ja nicht die Toilette runterzuspülen.

  • 6. Vor Ladenschluss einkaufen: Die Lebensmittelkontrollen in Restaurants sind streng. Da landet teils bestes Essen in der Tonne. Die App «Too Good To Go» kämpft dagegen an. Sie bietet Betrieben die Möglichkeit, ihre Esswaren am Ende des Tages zu verkaufen, damit diese nicht im Güsel landen. Mit dabei ist etwa das Sushi-Restaurant Kaiten oder die Salad-Bar Dean & David in Luzern. Weiter machen in der Zentralschweiz die Gärtnerei (Zug) und das Brändle Café (Unterägeri) mit.

  • 7. Ferien in der Region: Verzichte nach Möglichkeit auf lange Flugreisen ins Ausland. Es gibt keinen besseren Klimaschutz als nicht zu fliegen. Auch die Schweiz hat wunderschöne Feriendestinationen zu bieten. Auf der Seite sind die touristischen Angebote der Schweiz zusammengefasst. Tolle Reiseführer findest du in jeder Bibliothek oder im Öko-Forum.

  • 8. Mitfahren: Versuche in der Alltagsmobilität aufs Auto zu verzichten, indem du mit dem Fahrrad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit fährst. Vielleicht findest du auch eine Mitfahrgelegenheit unter oder meldest deine Firma bei an.

  • 9. Flicken statt wegwerfen: Wenn der Stuhl wackelt oder die Jeans zerrissen ist, brauchten sie deswegen noch lange nicht in der Tonne zu enden. Wenn Du selbst zwei linke Hände hast, findest Du unter garantiert jemanden, der Dir helfen kann.

  • 10. Richtig shoppen: Falls du ein neues Haushaltsgerät, eine neue Lampe oder ein neues Elektrofahrzeug anschaffen willst, dann schaue vorher auf , welches Gerät am wenigsten Energie verbraucht.


Hinweis: Das Öko-Forum lädt am Samstag, 24. März zum Umwelttag ins Bourbaki-Panorama ein. Infos zum Programm unter: www.umweltberatung-luzern.ch/umwelttag

ber

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