Ökologische Energie für das Verkehrshaus in Luzern

Das Verkehrshaus will ökologischer und zukunftstauglicher klimatisieren. Zusammen mit Energie Wasser Luzern (EWL) hat das Museum eine Lösung gefunden und einen Vertrag für die Nutzungsdauer von 20 Jahren abgeschlossen.

Raissa Bulinsky
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Nach über 20 Jahren hat die Erdgasheizung des Verkehrshauses ausgedient und eine Sanierung ist unumgänglich. Aus diesem Grund ist laut einer Mitteilung des Verkehrshauses vom Freitag eine neue Energieanlage geplant. Dazu Verkehrshausdirektor Martin Bütikofer:

«Wir wollen einen aktiven Beitrag zum Schutz unseres Planeten und an das Label Energiestadt Luzern leisten.» 

Die Lösung für den Wunsch einer ökologischeren und zukunftsorientierten Energieversorgung, bei der die die Gebäude künftig mit Wasser klimatisiert werden, brachte das Energiedienstleistungsunternehmen EWL, ein langjähriger Partner des Verkehrshauses. Am 20. Dezember 2019 unterschrieben die beiden Unternehmen den Vertrag für die Nutzungsdauer von 20 Jahren.

Die zwei unterzeichnenden Parteien im Verkehrshaus der Schweiz: Martin Bütikofer, Direktor Verkehrshaus der Schweiz (links) und Stephan Marty, Vorsitzender der Geschäftsleitung von EWL.

Die zwei unterzeichnenden Parteien im Verkehrshaus der Schweiz: Martin Bütikofer, Direktor Verkehrshaus der Schweiz (links) und Stephan Marty, Vorsitzender der Geschäftsleitung von EWL.

Bild: PD

Für die neue Energieanlage wird Wasser der bestehenden Infrastruktur genutzt. Der eingesetzte Strom für die Wärmepumpen trägt laut Mitteilung zu 100 Prozent das Qualitätslabel Wasserstrom aus der Schweiz. Für die Wärmeerzeugung werde somit eine erneuerbare Quote von 70 Prozent, für die Kälteerzeugung sogar 100 Prozent, erreicht. Dadurch würden zukünftig jährlich rund 400 Tonnen CO₂ eingespart.