Öl im Luzerner Seebecken ausgelaufen – Feuerwehr und Polizei stundenlang im Einsatz

Ein Motorschiff im Bootshafen Alpenquai ist auf Grund gelaufen und musste geborgen werden. Die Feuerwehr war stundenlang im Einsatz, um den Ölteppich vom ausgelaufenen Treibstoff zu entfernen.

Stefanie Geske
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Ein am Bootssteg vertautes Boot war am Dienstagnachmittag am Bootshafen Alpenquai in Luzern gesunken. Die Luzerner Polizei rückte mit einem Einsatzschiff zum entsprechenden Steg aus und hat das Boot geborgen. Ein Polizeitaucher hat hierfür ein Hebekissen unter dem Schiff platziert. Dadurch konnte das Boot wieder an die Wasseroberfläche hochgepumpt werden.

Mehrstündiger Feuerwehr-Einsatz

Doch der Einsatz ging weiter: Es war ein gut sichtbarer Ölteppich auf dem See entstanden. Dieser wurde nach der Bergung von der Ölwehr der Feuerwehr Stadt Luzern entfernt: Nach dem Setzen einer Ölsperre zur Eingrenzung wurde ein Ölbindemittel auf den See gestreut. Da das Öl innerhalb vom Hafen ausgelaufen war, gestaltete sich der Einsatz gemäss Markus Portmann, Stv. Feuerwehrkommandant, jedoch etwas schwierig: «Um das Öl aufzufangen, mussten wir um die restlichen Boote im Hafen herum arbeiten.» Da Wasser stets in Bewegung sei, beispielsweise durch Wellen, habe sich der Ölteppich ebenfalls ständig bewegt. Die Feuerwehr musste folglich das gebundene Öl erst an einem Ort sammeln, damit es dort mit Spezialgeräten abgesaugt werden konnte.

Der Einsatz der Feuerwehr Stadt Luzern dauerte etwa von 15.15 Uhr bis 22.15 Uhr. Insgesamt standen 25 Feuerwehr-Angehörige im Einsatz. Es wurde niemand verletzt. In dem Boot befanden sich keine Personen.

Der Einsatz war schwierig: Gegen 18 Uhr war die Feuerwehr noch immer mit dem Ölteppich beschäftigt.

Der Einsatz war schwierig: Gegen 18 Uhr war die Feuerwehr noch immer mit dem Ölteppich beschäftigt.

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