ÖV: Hybrid-Gelenkbus kommt gut an

Seit 100 Tagen rollt der neue Hybrid-Gelenkbus auf den Strassen Luzerns. Tests zeigen: Er ist bei Chauffeuren und Passagieren beliebt.

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Ein Hybrid-Gelenkbus der vbl auf der Haldenstrasse stadteinwärts. (Bild: Philipp Schmidli)

Ein Hybrid-Gelenkbus der vbl auf der Haldenstrasse stadteinwärts. (Bild: Philipp Schmidli)

Seit dem 8. Juli fährt der weltweit erste Hybrid-Gelenkbus mit einem umweltfreundlichen Euro 6 Motor der Marke Volvo auf dem Streckennetz der Verkehrsbetriebe Luzern (vbl). Die Bilanz fällt nach 100 Tagen «sehr positiv» aus, wie die vbl in einer Mitteilung schreibt.

So habe der Dieselverbrauch um 28 Prozent reduziert werden können. Das haben eigene Messungen gezeigt. In den ersten 100 Tagen hat der Hybrid-Gelenkbus über 14'000 Kilometer zurückgelegt. Auch die vbl-Chauffeure loben den neuen Bus. Dank der Hybrid-Technologie konnten die Lärm- und Abgaswerte gesenkt werden.

Eine Umfrage der Hochschule Wirtschaft in Fribourg hat zudem ergeben, dass der Hybrid-Gelenkbus auch bei den Passagieren gut ankommt. So beurteilen 80 Prozent der Befragten den Fahrkomfort im Hybrid-Gelenkbus als sehr gut oder gut, gar 85 Prozent beurteilen den Sitzkomfort als sehr gut oder gut. Die überwiegende Mehrheit der befragten knapp 100 Passagiere findet, dass die vbl auch in Zukunft grundsätzlich auf umweltschonende Konzepte setzen sollte.

In den nächsten Monaten testen die vbl und Volvo die Wintertauglichkeit des Hybrid-Gelenkbusses. Bilanz zieht die vbl nach einem Jahr Testbetrieb im nächsten Sommer. Dann wird auch entschieden, ob ein oder mehrere Hybridbusse angeschafft werden sollen.

pd/rem