ÖV: Jedes Jahr 50 verletzte Passagiere in VBL-Bussen

Im dichten Stadtverkehr müssen VBL-Busse immer häufiger Vollbremsungen einlegen. Praktisch jede Woche verletzen sich dabei Buspassagiere.

Yves Portmann
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Ein vbl-Bus bei der Überquerung der Seebrücke in Luzern. (Bild: pd)

Ein vbl-Bus bei der Überquerung der Seebrücke in Luzern. (Bild: pd)

«Es kommt leider immer wieder dazu, dass unsere Chauffeure eine Vollbremsung einleiten müssen», sagt VBL-Mediensprecher Christian Bertschi. Diese Vollbremsungen hätten sogenannte Stopp-Unfälle zur Folge, bei denen Fahrgäste im Bus stürzten und verletzt werden könnten, so Bertschi weiter.

Die Gründe seien vielfältig und auf alle Verkehrsteilnehmer zurückzuführen: Fussgänger, die rasch die Strasse überqueren wollen, Autofahrer, die die unverhofft die Spur wechseln oder Velofahrer, die vom Trottoir unerwarteterweise auf die Fahrspur wechseln.

Auch die generelle Verkehrszunahme begünstige solche Stopp-Unfälle, sagt Christian Bertschi. «In den meisten Fällen kann unser Chauffeur nichts dafür», betont der vbl-Mediensprecher. In Gesprächen mit Chauffeuren stelle er fest, dass das Fahren im dichten Stadtverkehr schwieriger geworden sei.