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ÖV: VBL lancieren Ticket-App fürs Mobiltelefon

Neue Billettlösungen über Smartphones sollen den Reisenden den Kauf von Fahrkarten erleichtern. Die Verkehrsbetriebe Luzern (VBL) und Freiburg haben am Donnerstag zusammen mit der Rhätischen Bahn eine neue App namens «Fairtiq» lanciert.
Ein- und Aussteigen geht mit der App kinderleicht. Einfach mit dem Finger von links nach rechts wischen. (Bild: vbl / Screenshot)

Ein- und Aussteigen geht mit der App kinderleicht. Einfach mit dem Finger von links nach rechts wischen. (Bild: vbl / Screenshot)

Vorerst ist die App für die Tarifverbünde «Frimobil» im Kanton Freiburg, «Passepartout» in den Kantonen Luzern, Ob- und Nidwaldensowie «Engadin Mobil» im Oberengadin erhältlich.

Mit weiteren Tarifverbünden stehen die Initianten nach eigenen Angaben vom Donnerstag im Gespräch. Ab Ende August soll beispielsweise der Raum Thun dazukommen. Die Initianten hoffen, dass «Fairtiq» dereinst in der ganzen Schweiz zum Einsatz kommen könnte.

«Die Fahrgäste wollen eigentlich kein Ticket lösen. Sie wollen fahren. Deshalb braucht es Lösungen, die einfach zu bedienen sowie immer und überall verfügbar sind», wird Norbert Schmassmann, Direktor der Verkehrsbetriebe Luzern in einer Mitteilung vom Donnerstag zitiert.

«Fairtiq» funktioniert so, dass der Reisende beim Einsteigen in den Bus oder in den Zug die App startet. Dank einer Ortung des Geräts kann nachvollzogen werden, wohin der Fahrgast fährt. Am Ende der Reise schliesst der Kunde die App. Im wird dann das preisgünstigste Billett verrechnet, das er via Kreditkarte oder Handyrechnung bezahlt.

Mobile Lösungen für den ÖV-Ticketverkauf gibt es bereits verschiedene. Der abtretende SBB-Präsident Ulrich Gygy wünschte sich darum jüngst in einem Interview mit der «Neuen Zürcher Zeitung» mehr Kooperation bei modernen Billettlösungen.

Die Vision vom sich fast von selbst erledigenden Ticketkauf gibt es schon lange. Zu Beginn der Nullerjahre testeten SBB, Postauto und der Verband des öffentlichen Verkehrs (VöV) ein System namens «Easy Ride». Es basierte auf einer Chipkarte. Der Entwickler stellte 2002 die Weiterentwicklung des Systems aber ein.

sda

Bild: vbl

Bild: vbl

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