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«Oft schaut man zu lange weg»

Sorgentelefon

Alleine einen Hof mit 30 Rindern und 200 Ferkeln zu bewirtschaften ist gemäss Lukas Schwyn, Präsident des Bäuerlichen Sorgentelefons, fast nicht machbar. «Da müsste man schon extrem gut organisiert sein, um das zu schaffen», meint er.

Dass der Bauer in bald Zeit überfordert sein würde, war demnach absehbar. «Das Problem in solchen Fällen ist, dass man oft zu lange wegschaut.» Zwar wüssten die Gemeinden in der Regel, wenn sich auf einem Betrieb die Probleme häufen. Meist gehe man aber erst auf den Hof, wenn es gelte, amtliche Verfügungen zuzustellen. «Dabei gäbe es für überforderte Bauern diverse Hilfsangebote, die man vermitteln könnte – etwa die Anlaufstelle Überlastung Landwirtschaft.» Damit das gelingt, müsse man aber ein Vertrauensverhältnis aufbauen. «Das kostet Zeit und Geduld, weil Betroffene Behörden gegenüber oftmals kritisch eingestellt sind.»

Die Gefahr der Vereinsamung sei gross, wenn man einen Hof alleine bewirtschafte. «Die Vernachlässigung beginnt meist schleichend, es bleibt immer mehr Arbeit liegen», sagt Schwyn. Aussichtslos sei die Lage der betroffenen Bauern aber nicht. «Sie können Arbeit auf anderen Betrieben oder im handwerklichen Bereich finden.» (ber)

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