OLMA: Nur wer schön und gesund ist, darf an die Olma

Luzern darf als Gastkanton dieses Jahr auch seine Prachtstücke von den hiesigen Höfen präsentieren. Diese mussten gestern aber dafür den Medizincheck bestehen.

Yasmin Kunz
Drucken
Teilen
Kranke Tiere müssen zu Hause bleiben: Tierarzt Walter Weibel hört mit dem Stethoskop die Lungentöne einer Kuh ab. (Bild Philipp Schmidli)

Kranke Tiere müssen zu Hause bleiben: Tierarzt Walter Weibel hört mit dem Stethoskop die Lungentöne einer Kuh ab. (Bild Philipp Schmidli)

Gestern morgen um acht Uhr auf dem Gelände der Firma Brühlmann in Malters: Kühe stehen in der Warteschlange. Die einen wirken nervös und verhalten sich etwas störrisch, andere hingegen sind ruhig – fast schon stoisch. Bei den Haltern hingegen erkennt man ausnahmslos Anspannung. «Ich bin schon etwas nervös», sagt ein Bauer. Schliesslich geht es für die Landwirte um viel: An der Olma, der Schweizer Messe für Landwirtschaft und Ernährung in St. Gallen, winkt ein prestigeträchtiger Auftritt vor nationalem Publikum.

Die Tiere werden vom Malterser Tierarzt Walter Weibel durchgecheckt. Sie müssen nicht nur gesund sein, sondern auch so aussehen. 56 Kühe, 15 Geissen und 12 Schafe kontrolliert der Tierarzt. Fazit: Die meisten bestehen die Prüfung und dürfen nach St. Gallen reisen.