OLYMPIAKANDIDATUR: Der Stadtpräsident ist skeptisch

Der Luzerner Stadtpräsident Urs W. Studer hält wenig von einer Winterolympiade in der Zentralschweiz. Dabei weibelte er selber einmal für diese Idee.

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Eine Karikatur aus dem Jahr 2000, als sich Luzern für die Winterolympia 2010 bewarb. (Karikatur Jals/Neue LZ)

Eine Karikatur aus dem Jahr 2000, als sich Luzern für die Winterolympia 2010 bewarb. (Karikatur Jals/Neue LZ)

Die Zentralschweiz als Austragungsort der Olympischen Winterspiele im Jahr 2022 mit Luzern als Olympiastadt: Der Luzerner Stadtpräsident Urs W. Studer sieht für diese Idee schwarz, «sofern nicht sämtliche Player, und damit meine ich auch die übrigen Schweizer Kantone, an einem Strick ziehen». Studer hat in den 60er-Jahren als blutjunger Politiker selber schon für olympische Winterspiele in der Zentralschweiz die Werbetrommel gerührt mit wenig Erfolg.

Exponenten um Werner Grossniklaus, bekannt als Mitorganisator des Eidgenössischen Jodlerfestes 2008 in Luzern, haben die Idee am Sonntag in der «Zentralschweiz am Sonntag» aufs Tapet gebracht.

Sollte sich die Finanzsituation zum Besseren wenden und sich die ganze Schweiz eine Zentralschweizer Kandidatur unterstützt, «würde ich mich sicher nicht querstellen», so Studer.

Simone Hinnen

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.