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Opacc in Rothenburg: Das Kapital sind die zufriedenen Mitarbeiter

Der Innerschweizer Software-Entwickler Opacc hat seinen Firmensitz von Kriens weg nach Rothenburg verlegt. Im neuen Campus arbeiten aktuell 130 Personen, er hat aber die Kapazität für mehr als das Dreifache.
Sandra Monika Ziegler
CEO Beat Bussmann (links) und Christian Reiter, Leiter Produktentwicklung, im neuen Opacc-Campus. (Bild: Pius Amrein (Rothenburg, 12. Oktober 2018))

CEO Beat Bussmann (links) und Christian Reiter, Leiter Produktentwicklung, im neuen Opacc-Campus. (Bild: Pius Amrein (Rothenburg, 12. Oktober 2018))


Die Innerschweizer Software-Herstellerin Opacc feiert dieses Jahr ihr 30-jähriges Jubiläum. Sie hat Kriens verlassen und ihren Hauptsitz an den Wahligenpark 1 in Rothenburg verlegt. Der Umzug wurde nötig, da in Kriens kein passendes Grundstück gefunden wurde, um die geplante Firmen-Erweiterung zu realisieren (wir berichteten).

In Kriens war das Unternehmen auf fünf Gebäude aufgeteilt. In Rothenburg ist nun alles unter einem Dach. Unternehmen im Aufbruch Am neuen Firmensitz arbeiten zur Zeit 130 Personen. «Der neue Standort ist in mehrerer Hinsicht ideal. Er ist mit dem öffentlichen Verkehr gut erreichbar, nahe der Autobahn und hat meist genügend Parkplätzen», sagt Opacc-CEO und -Gründer Beat Bussmann.

Platz genug für 400 Arbeitsplätze

Ausgelegt ist das Gebäude für 200 Mitarbeitende, hat aber auf dem eigenen Gelände ein Ausbaupotenzial für 400 Arbeitsplätze, so Bussmann weiter. Der 21-Millionen-Franken teure Bau wurde innert zwei Jahren erstellt und von der Rüssli Architekten AG aus Luzern realisiert. Die inhabergeführte und eigenfinanzierte Firma zählt 500 Kunden und ist im Aufbruch.

Im Gegensatz zu anderen Software-Herstellern ist Opacc durch und durch schweizerisch, so Bussmann: «Wir entwickeln die gesamte Software-Plattform in der Schweiz und haben auch unsere Kunden in der Schweiz.» Worauf legt das Unternehmen besonderen Wert? «Das höchste Gut sind die Mitarbeitenden. Wir setzen auf eine langfristige Mitarbeiterbindung. Denn mit jedem Abgang geht wichtiges Know-How verloren. Unsere Arbeit ist ergebnisorientiert, muss aber gleichzeitig Freude machen. Denn das wirkt sich positiv auf die Gesundheit und auf das Arbeitsklima aus», erklärt Beat Bussmann die Personalpolitik.

Kaum krank und geringe Fluktuation

Diese widerspiegelt auch die Innenausstattung. Die Arbeitsplätze sind grosszügig gestaltet, die Räume lichtdurchflutet. Es hat eine «Sozial-Area» mit Spielmöglichkeiten inklusive bequemer Lounge zum Verweilen und Verpflegen. Kaum Kranke und wenig Fluktuation Die Firma wurde vor fünf Jahren als erstes Schweizer IT-Unternehmen mit dem «Friendly Workspace» ausgezeichnet. Bis heute sind es im Kanton Luzern sechs Unternehmen, die eine solche Auszeichnung erhalten haben. Sie ist das einzige anerkannte Schweizer Qualitätssiegel für ein erfolgreiches betriebliches Gesundheitsmanagement. Es wird in Zusammenarbeit mit der Gesundheitsförderung Schweiz erstellt und durch das Staatssekretariat für Wirtschaft unterstützt.

«Für das Wohlbefinden der Mitarbeiter zählen nicht nur sportliche Angebote wie Pilates, Unihockey oder CrossFit, sondern auch Homeoffice und flexible Arbeitszeiten sowie die Aus- und Weiterbildung», sagt Bussmann. Mit im laufenden Jahr durchschnittlich 1,2 Fehltagen pro Mitarbeiter und einer Fluktuation von 2,2 Prozent scheint das Konzept aufzugehen.

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