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OPEN AIR: Rockt die Allmend auch 2017?

Behörden und Veranstalter signalisieren, dass sie sich eine Neuauflage von «Allmend rockt» vorstellen können. Das letzte Wort wird aber der Stadtrat haben.
Simon Bordier
Heavy-Metal-Fansam 4. Juni bei «Allmend Rockt». (Bild Corinne Glanzmann)

Heavy-Metal-Fansam 4. Juni bei «Allmend Rockt». (Bild Corinne Glanzmann)

Die Rammstein Show am Samstag am Allmend Rockt. (Bild: Philipp Schmidli)Die Rammstein Show am Samstag am Allmend Rockt. (Bild: Philipp Schmidli)
Die Show von Rammstein-Sänger Till Lindemann. (Bild: Corinne Glanzmann)Die Show von Rammstein-Sänger Till Lindemann. (Bild: Corinne Glanzmann)
Rammstein am Samstag. (Bild: Philipp Schmidli)Rammstein am Samstag. (Bild: Philipp Schmidli)
Die feurige Show von Rammstein am Samstag auf der Allmend. (Bild: Philipp Schmidli)Die feurige Show von Rammstein am Samstag auf der Allmend. (Bild: Philipp Schmidli)
Die Rockfans freuen sich über die «Gitarrenwände», die hier über sie hinwegbrechen. (Bild: Corinne Glanzmann)Die Rockfans freuen sich über die «Gitarrenwände», die hier über sie hinwegbrechen. (Bild: Corinne Glanzmann)
Der Headliner Rammstein mit Frontmann Lindemann. (Bild: Corinne Glanzmann)Der Headliner Rammstein mit Frontmann Lindemann. (Bild: Corinne Glanzmann)
Allmend Rockt am Samstagabend. Till Lindemann in Bestform. (Bild: Corinne Glanzmann)Allmend Rockt am Samstagabend. Till Lindemann in Bestform. (Bild: Corinne Glanzmann)
Rammstein-Frontmann Till Lindemann auf der Luzerner Bühne. (Bild: Corinne Glanzmann)Rammstein-Frontmann Till Lindemann auf der Luzerner Bühne. (Bild: Corinne Glanzmann)
Knaller und Funken gehören wesentlich zur Rammstein-Show. (Bild: Corinne Glanzmann)Knaller und Funken gehören wesentlich zur Rammstein-Show. (Bild: Corinne Glanzmann)
Rammstein (Bild: Philipp Schmidli)Rammstein (Bild: Philipp Schmidli)
Rund ums Gelände finden sich auch zahlreiche Musikfans. (Bild: Corinne Glanzmann)Rund ums Gelände finden sich auch zahlreiche Musikfans. (Bild: Corinne Glanzmann)
Der Samstag ist bedeutend trockener. (Bild: Corinne Glanzmann)Der Samstag ist bedeutend trockener. (Bild: Corinne Glanzmann)
Harte Klassiker des harten Rocks: Slayer. (Bild: Corinne Glanzmann)Harte Klassiker des harten Rocks: Slayer. (Bild: Corinne Glanzmann)
Harte Klassiker des harten Rocks: Slayer. (Bild: Corinne Glanzmann)Harte Klassiker des harten Rocks: Slayer. (Bild: Corinne Glanzmann)
Da wird gebrüllt, was das Zeug hällt. (Bild: Corinne Glanzmann)Da wird gebrüllt, was das Zeug hällt. (Bild: Corinne Glanzmann)
Das geht schon auch: Apocalyptica bringt ein klassisches Cello auf die Metal-Bühne. (Bild: Corinne Glanzmann)Das geht schon auch: Apocalyptica bringt ein klassisches Cello auf die Metal-Bühne. (Bild: Corinne Glanzmann)
Yeah Yeah Yeah! Der Samstag ist bedeutend trockener als noch der Freitag. Aber ebenso laut. (Bild: Corinne Glanzmann)Yeah Yeah Yeah! Der Samstag ist bedeutend trockener als noch der Freitag. Aber ebenso laut. (Bild: Corinne Glanzmann)
Am Freitag noch wirken die Fans in den Pellerinen vielleicht etwas weniger 'hard rocky', aber sie gehen dennoch ganz mit. (Bild: Roger Grütter)Am Freitag noch wirken die Fans in den Pellerinen vielleicht etwas weniger 'hard rocky', aber sie gehen dennoch ganz mit. (Bild: Roger Grütter)
Bruce Dickinson bei der Arbeit in typischer Sänger-Pose. (Bild: Roger Grütter)Bruce Dickinson bei der Arbeit in typischer Sänger-Pose. (Bild: Roger Grütter)
Sänger Bruce Dickinson auf der imposanten Bühne in Luzern. (Bild: Roger Grütter)Sänger Bruce Dickinson auf der imposanten Bühne in Luzern. (Bild: Roger Grütter)
Zuschauer applaudieren für Iron Maidens grosse Show. (Bild: Roger Grütter)Zuschauer applaudieren für Iron Maidens grosse Show. (Bild: Roger Grütter)
Ein Spektakel: Der Auftritt von Iron Maiden - und hier im Zentrum aller Aufmerksamkeit: eine wunderbare schwarze Gibson Les Paul Custom. (Bild: Roger Grütter)Ein Spektakel: Der Auftritt von Iron Maiden - und hier im Zentrum aller Aufmerksamkeit: eine wunderbare schwarze Gibson Les Paul Custom. (Bild: Roger Grütter)
Iron Maiden - angejahrt ja, aber sehr erfahren! (Bild: Roger Grütter)Iron Maiden - angejahrt ja, aber sehr erfahren! (Bild: Roger Grütter)
Iron Maiden rockt mit sehr viel Freude. Und das Luzerner Publikum dankts mit Jubel. (Bild: Roger Grütter)Iron Maiden rockt mit sehr viel Freude. Und das Luzerner Publikum dankts mit Jubel. (Bild: Roger Grütter)
Steve Harris und Janick Gers. (Bild: Roger Grütter)Steve Harris und Janick Gers. (Bild: Roger Grütter)
Steve Harris bei der Arbeit. (Bild: Roger Grütter)Steve Harris bei der Arbeit. (Bild: Roger Grütter)
Iron Maiden aus Überzeugung: Auch als Musiker lässt sich das Shirt der Band tragen. (Bild: Roger Grütter)Iron Maiden aus Überzeugung: Auch als Musiker lässt sich das Shirt der Band tragen. (Bild: Roger Grütter)
Bruce Dickinson bei der grossartigen Show auf der Luzerner Allmend. (Bild: Roger Grütter)Bruce Dickinson bei der grossartigen Show auf der Luzerner Allmend. (Bild: Roger Grütter)
Sabaton, die Vorgruppe von Iron Maiden, heizen schon mal richtig ein. (Bild: Roger Grütter)Sabaton, die Vorgruppe von Iron Maiden, heizen schon mal richtig ein. (Bild: Roger Grütter)
Zuschauer während des Konzertes der Vorgruppe Sabaton. (Bild: Roger Grütter)Zuschauer während des Konzertes der Vorgruppe Sabaton. (Bild: Roger Grütter)
Die Zuschauer müssen sich während des Konzertes von Sabaton in Regenkleider hüllen. (Bild: Roger Grütter)Die Zuschauer müssen sich während des Konzertes von Sabaton in Regenkleider hüllen. (Bild: Roger Grütter)
Trotz Regen kommt Festivalstimmung auf. (Bild: Roger Grütter)Trotz Regen kommt Festivalstimmung auf. (Bild: Roger Grütter)
Die Allmend einmal anders: Zuschauer während des Konzertes von Sabaton. (Bild: Roger Grütter)Die Allmend einmal anders: Zuschauer während des Konzertes von Sabaton. (Bild: Roger Grütter)
Head bangen mit Regenmütze. (Bild: Roger Grütter)Head bangen mit Regenmütze. (Bild: Roger Grütter)
Ein Gitarre der anderen Art. (Bild: Roger Grütter)Ein Gitarre der anderen Art. (Bild: Roger Grütter)
Zuschauer im Schlamm. (Bild: Roger Grütter)Zuschauer im Schlamm. (Bild: Roger Grütter)
Zuschauer im Schlamm. (Bild: Roger Grütter)Zuschauer im Schlamm. (Bild: Roger Grütter)
20'000 Zuschauer haben dem Konzert am Freitagabend beigewohnt, weitere 50'000 sind am Samstag aus der ganzen Schweiz auf die Allmend gepilgert. Somit kamen insgesamt rund 70'000 Zuschauer auf die Luzerner Allmend. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)20'000 Zuschauer haben dem Konzert am Freitagabend beigewohnt, weitere 50'000 sind am Samstag aus der ganzen Schweiz auf die Allmend gepilgert. Somit kamen insgesamt rund 70'000 Zuschauer auf die Luzerner Allmend. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)
Iron Maiden: Ein einmaliges Bild auf einem Jumbo Jet. (Bild: Leserbild Lanski Werner)Iron Maiden: Ein einmaliges Bild auf einem Jumbo Jet. (Bild: Leserbild Lanski Werner)
Damit ist «Allmend rockt» der publikumsreichste Anlass auf der Allmend seit dem Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest 2004, als an zwei Tagen insgesamt rund 140'000 Personen vor Ort waren. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)Damit ist «Allmend rockt» der publikumsreichste Anlass auf der Allmend seit dem Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest 2004, als an zwei Tagen insgesamt rund 140'000 Personen vor Ort waren. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)
Die Aufbauarbeiten haben rund eine Woche gedauert. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)Die Aufbauarbeiten haben rund eine Woche gedauert. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)
Während maximal zwei Stunden fanden am Donnerstag Soundchecks statt. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)Während maximal zwei Stunden fanden am Donnerstag Soundchecks statt. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)
In den Nächten auf Freitag und Samstag haben wegen des dichten Zeitplans Um- und Abbauarbeiten stattgefunden. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)In den Nächten auf Freitag und Samstag haben wegen des dichten Zeitplans Um- und Abbauarbeiten stattgefunden. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)
Die Produktion von Iron Maiden wurde aus Berlin herangefahren, diejenige von Rammstein aus dem italienischen Monza, wo die Band am 1. Juni ihre Tour startete. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)Die Produktion von Iron Maiden wurde aus Berlin herangefahren, diejenige von Rammstein aus dem italienischen Monza, wo die Band am 1. Juni ihre Tour startete. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)
An beiden Abenden mussten die Konzerte um 23 Uhr fertig sein, die Musik in den Bars musste um 24 Uhr abgeschaltet werden. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)An beiden Abenden mussten die Konzerte um 23 Uhr fertig sein, die Musik in den Bars musste um 24 Uhr abgeschaltet werden. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)
Die Firma Toitoi stellte auf dem Zirkusplatz rund 300 mobile Toiletten auf, die mit 15 Lastwagen aus Emmen und Buchs ZH herangefahren wurden. Sechs Arbeiter waren von Freitag bis Sonntagmorgen rund um die Uhr im Einsatz und haben sich laufend um die Reinigung gekümmert. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)Die Firma Toitoi stellte auf dem Zirkusplatz rund 300 mobile Toiletten auf, die mit 15 Lastwagen aus Emmen und Buchs ZH herangefahren wurden. Sechs Arbeiter waren von Freitag bis Sonntagmorgen rund um die Uhr im Einsatz und haben sich laufend um die Reinigung gekümmert. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)
Marketingleiter Roland Mettler sagte im Vorfeld des Festivals: «Wir rechnen mit rund 80 Kubikmetern Abwasser.» Das entspricht 80 000 Litern. Die Firma Toitoi habe in diesem Jahr neun Aufträge in dieser Grössenordnung. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)Marketingleiter Roland Mettler sagte im Vorfeld des Festivals: «Wir rechnen mit rund 80 Kubikmetern Abwasser.» Das entspricht 80 000 Litern. Die Firma Toitoi habe in diesem Jahr neun Aufträge in dieser Grössenordnung. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)
Eindrücke der Aufbauarbeiten für das Open Air "Allmend Rockt" auf der Allmend in Luzern. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)Eindrücke der Aufbauarbeiten für das Open Air "Allmend Rockt" auf der Allmend in Luzern. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)
Eindrücke der Aufbauarbeiten für das Open Air "Allmend Rockt" auf der Allmend in Luzern. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)Eindrücke der Aufbauarbeiten für das Open Air "Allmend Rockt" auf der Allmend in Luzern. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)
Eindrücke der Aufbauarbeiten für das Open Air "Allmend Rockt" auf der Allmend in Luzern. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)Eindrücke der Aufbauarbeiten für das Open Air "Allmend Rockt" auf der Allmend in Luzern. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)
Iron Maiden rockt. (Bild: Roger Grütter)Iron Maiden rockt. (Bild: Roger Grütter)
Die Bühne ist eine der drei grössten Europas und wiegt rund 320 Tonnen. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)Die Bühne ist eine der drei grössten Europas und wiegt rund 320 Tonnen. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)
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Harte Sounds am «Allmend Rockt»

Simon Bordier

Das Festival «Allmend rockt» vom 3. und 4. Juni ist verklungen, aber noch nicht vergessen. Schliesslich finden Bands wie Iron Maiden und Rammstein nicht eben häufig den Weg auf die Luzerner Allmend. Auch die Pilgerströme Zehntausender Metal- und Hardrockfans boten ein für Luzerner Verhältnisse ungewöhnliches Bild. Nach der ersten positiven Bilanz des Veranstalters und der Behörden (Ausgabe vom 6. Juni) stellt sich allerdings die Frage: Könnte sich Luzern an diese Bilder gewöhnen? Oder bleiben solche Events auf der Luzerner Allmend die Ausnahme?

Ein «Testfall» für die Stadt

«‹Allmend rockt› war für uns quasi ein Testfall», erklärt Mario Lütolf, Leiter Stadtraum und Veranstaltungen der Stadt Luzern. Ermöglicht wurde das Festival nämlich durch das Nutzungskonzept Allmend, das 2014 in Kraft trat. In dem Konzept ist beispielsweise festgehalten, dass einmal jährlich ein «ausserordentlicher, einmaliger Anlass mit nationaler/internationaler Ausstrahlung» wie ein Eidgenössisches Fest stattfinden darf. Seit 2016 sind zudem drei zusätzliche Nutzungen möglich. Mit den beiden «Allmend rockt»-Abenden wurden nun erstmals zwei der drei Nutzungsoptionen beansprucht.

Bei der Stadt und dem Veranstalter Goodnews sind die Nachbearbeitungen des Festivals noch nicht abgeschlossen. Grundsätzlich sei man mit dem Ablauf zufrieden, sagt Lütolf. Insbesondere das Verkehrskonzept mit diversen Extrabussen und Extrazügen sowie Strassensperren habe sich bewährt. Der Eingangsbereich zum Festgelände, wo sich während des «Allmend rockt» mitunter Besucherstaus bildeten, werde mit dem Veranstalter nochmals analysiert.

20 Lärmbeschwerden

Rund 20 Lärmbeschwerden seien von Anwohnern bei Polizei und Stadt eingegangen, erklärt Lütolf. Man habe diese in der Zwischenzeit mit den betroffenen Personen besprechen können. «Die Veranstalter und die Technikfirma setzten die Konzeptvorgaben zur Beschallung korrekt um», betont er. Stark in Mitleidenschaft wurde indes die Allmend-Wiese gezogen: Die anhaltenden Regenfälle am 3. Juni führten dazu, dass sich die Grünfläche unter den Füssen der 20 000 Besucher in einen Schlammteppich verwandelte. «Die Grünanlage befindet sich momentan noch in der Erholungsphase», sagt Lütolf dazu. Für die Kosten der Wiederbegrünung komme der Veranstalter auf. Für die kommenden Nutzer der Allmend habe dies keine Einschränkungen zur Folge: Gemäss Lütolf kann auch der Zirkus Knie ab dem 21. Juli das Areal wie gewohnt nutzen.

«Unsere Aufgabe besteht momentan darin, zu prüfen, inwiefern sich das Nutzungskonzept bewährt hat und wo noch Optimierungspotenzial besteht», erklärt Lütolf. Die gewonnenen Erkenntnisse würden anschliessend mit einer Empfehlung dem Stadtrat vorgelegt. Ob künftig wieder ähnliche Veranstaltungen stattfinden können, hänge letztlich von dessen Beurteilung ab. Laut Lütolf haben sich auch andere Veranstalter gemeldet, die einen Konzertanlass auf der Allmend durchführen möchten: «Dabei handelt es sich auch um Anfragen, die eine Nummer kleiner sind als jene von Rammstein.» Solche Events wirken sich übrigens auch positiv auf die Stadtkasse aus: Die Stadt erhebt nämlich Billettsteuern von 10 Prozent auf den Eintrittspreis. Beim «Allmend rockt» wurden schätzungsweise 700 000 Franken Billettsteuer fällig. Für die Stadt selbst sind laut Lütolf keine Kosten entstanden, diese habe der Veranstalter vollständig übernommen.

«Allmend rockt» kam im Rahmen des «Sonisphere»-Festivals zu Stande. Bei «Sonisphere» handelt es sich um ein internationales Musikfestival, das Tourneen mit Metal- und Hardrock-Bands durch ganz Europa organisiert. «Zum jetzigen Zeitpunkt können wir nicht sagen, ob nächstes Jahr wieder ein «Sonisphere»-Festival stattfindet», sagt Stefan Matthey, Geschäftsführer des Veranstalters Good News. Und falls ein Festival zu Stande käme, so müsse der Veranstaltungsort in einem weiteren Schritt bestimmt werden. «Neben uns als Veranstalter und der Stadt haben auch Bands und Künstler ein Wörtchen mitzureden», sagt Matthey.

Alternativstandorte: Basel und Biel

Die Stadt sowie die Allmend Luzern böten allerdings «sehr gute Voraussetzungen für die Durchführung eines Festivals in dieser Grösse», betont er: «Das hat die Durchführung in diesem Jahr gezeigt.» Von der Billettsteuer von 10 Prozent – eine Eigentümlichkeit der Stadt Luzern – lässt sich der Veranstalter offenbar nicht abschrecken. Neben Basel und Biel, wo «Sonisphere» in früheren Jahren bereits Station gemacht hat, sei Luzern «ganz weit oben in der Favoritenliste».

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