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Frischer Wind für Luzerner Väter-Netzwerk

Die Organisation Paparazzi für die Vernetzung von Vätern wird neu von einem Trio geleitet. Sie wollen künftig auch Referate mit Experten organisieren. Die Finanzierung ist aber noch ungeklärt.
Stefan Dähler
Die drei neuen «Paparazzis» (von links): Pascal Vogel, Patrick Tuor mit Kind und Beat Specht. (Bild: PD)

Die drei neuen «Paparazzis» (von links): Pascal Vogel, Patrick Tuor mit Kind und Beat Specht. (Bild: PD)

Väter untereinander verbinden – das ist das Ziel des Netzwerks Paparazzi, das 2018 gegründet worden ist (wir berichteten). Der Name setzt sich zusammen aus «Papa» und «Ragazzi», italienisch für Jungs. Nachdem in den letzten Monaten nicht mehr so viele Anlässe stattgefunden hatten, haben nun Pascal Vogel aus Sempach, Patrick Tuor aus Horw und Beat Specht aus Ebikon die Leitung von Gründer Simon Duss übernommen. Am 21. September fand eine Kick-off-Veranstaltung in der Brauerei Luzern statt, rund zehn Personen seien dabei gewesen, sagt Vogel.

Die drei seien bereits zuvor Teil des Netzwerks gewesen. «Als wir gehört haben, dass Simon Duss die Leitung abgeben will, haben wir uns gemeldet», sagt Vogel. Da man nun zu dritt sei, habe man mehr Ressourcen für die Organisation zur Verfügung.

Vater-Kind-Beziehung soll gestärkt werden

«Es ist wichtig, dass das Netzwerk weiter besteht. Wir wollen es nun wieder ankurbeln», so Vogel. Dies aus der Überzeugung, dass die Vater-Kind-Beziehung eine grosse Bedeutung hat und gefördert werden soll. Doch zentral bleibt der Aspekt der Vernetzung. Auf dem Spielplatz oder im Turnen sei man als Mann oft alleine, was teils die Hemmschwelle erhöhe, mit anderen Eltern in Kontakt zu treten. Das Ziel sei, pro Quartal einen Ausflug mit Kindern und einen Stammtisch ohne Kinder durchzuführen. Die Anlässe finden jeweils in der Region Luzern statt.

Die Koordination erfolgt via Whatsapp-Chat, dem rund 60 Personen folgen. «Der Chat macht es möglich, sich auch mal spontan zu treffen oder gegenseitig Ratschläge zu geben», sagt Vogel. Ein Verein besteht aber nicht. Vogel:

«Einen solchen zu gründen, war ein Thema. Doch wir haben entschieden, dass wir den Zugang möglichst niederschwellig und informell gestalten wollen. Unsere Anlässe sollen nicht als Pflicht betrachtet werden.»

Die meisten Teilnehmer hätten derzeit kleine Kinder im Alter von bis zu rund sechs Jahren, offen sei man aber für alle, so Vogel – also für Väter mit älteren Kindern als auch für Grossväter.

Künftig will das Netzwerk Paparazzi ab und zu Referate und Diskussionsrunden mit Fachpersonen aus dem Bereich Erziehung und Kindsentwicklung organisieren. «Derzeit läuft die Suche nach möglichen Referenten. Zudem muss noch geklärt werden, wie wir das finanzieren», sagt Pascal Vogel.

HINWEIS
Informationen unter: www.paparazzi-luzern.ch

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