OSTERN: Beim Eiertütschen eifrig diskutiert

Hunderte haben am Karsamstag mit den Mitarbeitern der Neuen Luzerner Zeitung insgesamt 2000 Eier getütscht. Und dabei rege mit den Redaktoren diskutiert.

Rahel Schnüriger / Neue Lz
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Auf dem Weinmarkt: Philipp Zingg (rechts) «tütscht» sein Ei mit Journalist Hugo Bischof der Neuen Luzerner Zeitung. (Bild: Nadia Schärli/Neue LZ)

Auf dem Weinmarkt: Philipp Zingg (rechts) «tütscht» sein Ei mit Journalist Hugo Bischof der Neuen Luzerner Zeitung. (Bild: Nadia Schärli/Neue LZ)

Die Pavillons der Neuen Luzerner Zeitung am Weinmarkt in Luzern waren am Samstagmorgen gestossen voll, und auch rundherum hielten die Leute dem trüben Wetter stand. Es ging denn auch nur knapp eineinhalb Stunden bis die über 2000 Eier komplett weggetütscht waren.

Bild: Nadia Schärli/Neue LZ
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«Es ist unglaublich, wie viele Leute gekommen sind und diese Gelegenheit wahrgenommen haben», sagt der stellvertretende Chefredaktor Jérôme Martinu. Die Gelegenheit, sich einmal auszutauschen mit den zahlreich anwesenden Redaktoren und Redaktorinnen. «Statt einen Leserbrief zu schreiben, kann man hier direkt mit den Redaktoren sprechen», sagt etwa Jeannette Christ (69) aus Luzern.

Und Franz Nager aus Buchrain: «So sehen wir einmal die Gesichter hinter den Namen – in Zukunft werde ich die Zeitung anders lesen.» Der 52-Jährige ist mit seiner Frau per Zufall an den Stand herangelaufen, andere wiederum kommen jedes Jahr, Susanna Riklin (61) zum Beispiel: «Ich finde solche persönlichen Aktionen positiv, so ist die Zeitung präsent», so die Luzernerin.

Wichtig, ins Gespräch zu kommen

Zum dritten Mal organisiert die Neue Luzerner Zeitung das Eiertütschen für die Bevölkerung, und mit jedem Jahr sind etwas mehr Leute gekommen. Auch Jérôme Martinu betont, wie wichtig es ist, mit den Lesern ins Gespräch zu kommen. Gegenüber von früher wolle sich der Leser heute selber auch artikulieren und mitreden können. Das Eiertütschen sei eine Plattform, um zu zeigen, «dass wir die Leser ernst nehmen.» Heute seien Themen von der Religion bis hin zur Typographie an ihn herangetragen worden: «Das sind wertvolle Inputs, die wir mit in die Redaktion nehmen.»