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OSTERN: Das LZ-Eiertütschen ist «eine schöne Tradition»

Das Eiertütschen der «Luzerner Zeitung» findet seit bald zehn Jahren jeweils am Karsamstag statt. Auch an diesem Samstag hatten Leser so die Gelegenheit, sich mit der Redaktion auszutauschen. Chefredaktor Jérôme Martinu konnte dabei mit einem Gerücht aufräumen.
Lena.berger@luzernerzeitung.ch
Beim LZ-Eiertütschen: Chefredaktor Jérôme Martinu im Gespräch mit Urs und Margrit Bütler aus dem Freiamt. (Bild: Pius Amrein (Luzern, 31.3.2018))

Beim LZ-Eiertütschen: Chefredaktor Jérôme Martinu im Gespräch mit Urs und Margrit Bütler aus dem Freiamt. (Bild: Pius Amrein (Luzern, 31.3.2018))

Trotz Regen stehen sie schon vor 10 Uhr Schlange – Leserinnen und Leser der «Luzerner Zeitung», für die das Eiertütschen eine liebgewonnene Tradition geworden ist. Beim LZ-Corner an der Pilatusstrasse trifft man sich jeweils am Karsamstag, um – «Gupf uf Gupf ond Spitz uf Spitz» – herauszufinden, wer sich das härteste Ei ausgesucht hat. Für viele gehört es einfach dazu, nach einem Spaziergang über den Luzerner Wochenmarkt auf einen Schwatz vorbeizukommen. So etwa für Ruth Eichmann, die sich hier jedes Jahr mit dem Stadtredaktor austauscht, mit dem sie als Tintenknecht der Zunft zum Dünkelweiher sonst nur an der Fasnacht zu tun hat. «Ich schätze diesen Austausch, das Eiertütschen ist eine schöne Tradition», sagt Eichmann. Die «Luzerner Zeitung» hat sie seit Jahrzehnten abonniert, um zu wissen, was in der Region los ist. «Manche in meinem Umfeld finden, eine Zeitung zu haben, sei nicht mehr nötig. Und dann sind sie überrascht, wenn sie wichtige Entscheide nicht mitbekommen.» Das sieht auch Marianne Schmidiger – ebenfalls langjährige Abonnentin – so: «Mich interessieren die politischen Entscheide, die mich direkt betreffen. Und diese erfahre ich in der Zeitung», sagt sie.

Roland Forster schätzt die Vielseitigkeit der Zeitung – nicht nur inhaltlich, wie er schmunzelnd ausführt. «Eine Zeitung ist kein Einwegprodukt. Man kann sie lesen, kriegt damit aber auch die Schuhe wieder trocken, wenn man – wie heute etwa beim Eiertütschen – vor lauter reden zu lange im Regen gestanden hat.»

Eine oft gehörte Sorge an diesem Morgen ist, dass das Eiertütschen mit dem Wegzug des LZ-Corners an die Maihofstrasse verloren gehen wird. Diesbezüglich kann Chefredaktor Jérôme Martinu Entwarnung geben: «Das Eiertütschen entstand vor acht Jahren als Spontanaktion. Heute ist der Austausch mit der Redaktion eine Tradition, die wir beibehalten wollen.»

Lena Berger
lena.berger@luzernerzeitung.ch

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