Otto Ineichens letzter Coup

Die Idee ist weiter vorangeschritten als bisher bekannt. Der verstorbene Surseer Unternehmer Otto Ineichen plante die Lancierung einer Stromspar-Initiative. Ab August sollen für das Begehren Unterschriften gesammelt werden.

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Otto Ineichen beim Schwimmen im Ägerisee im Sommer 2003. (Bild: Keystone)

Otto Ineichen beim Schwimmen im Ägerisee im Sommer 2003. (Bild: Keystone)

Am Montag finden die Trauerfeierlichkeiten für den verstorbenen Luzerner FDP-Politiker Otto Ineichen statt. Mindestens 1000 Trauergäste werden erwartet. Der Trauergottesdienst beginnt um 10.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Georg. Zudem wird er im Städtli und im Stadttheater auf Grossleinwänden übertragen.

Am Gottesdienst soll das ­Leben Ineichens nochmals gewürdigt werden – und dazu gehört natürlich auch sein politisches Vermächtnis. Und dieses wird die politische Schweiz noch einige Zeit beschäftigen. Denn einen letzten politischen Coup hat Ineichen noch vor seinem überraschenden Tod lanciert: eine Initiative, mit der das Stromsparen in der Verfassung festgeschrieben werden soll. Das Begehren liegt derzeit bei der Bundeskanzlei zur Vorprüfung. Ab August sollen dann Unterschriften gesammelt werden.

Hintergrund: Es ärgerte Ineichen, dass Unternehmen, welche auf Energieeffizenz setzen, keine Lobby im Rücken haben – ganz im Gegensatz zu den erneuerbaren Energieträgern. Das wollte er ändern und lancierte zu diesem Zweck seine «Stromspar»-Initiative. Wie bei der Klima-Initiative, die eine Reduktion der Treibhausgase um 30 Prozent bis 2020 verlangt, soll in der Bundesverfassung ein Effizienzziel festgelegt werden.

red

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