Otto's verkauft statt Fertighäuser nun Turnschuhe

Nach drei Jahren verabschiedet sich Otto's wieder vom Verkauf von Fertighäusern. Die Discountkette setzt jetzt auf Sportartikel.

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Der Verkauf von Fertighäusern wird heruntergefahren, sagt Unternehmenschef Mark Ineichen, hier bei der Lancierung im Juni 2009 in Sursee. (Bild: Remo Nägeli / Neue LZ)

Der Verkauf von Fertighäusern wird heruntergefahren, sagt Unternehmenschef Mark Ineichen, hier bei der Lancierung im Juni 2009 in Sursee. (Bild: Remo Nägeli / Neue LZ)

Die Zentralschweizer haben in dieser Zeit nur 25 Häuser zu Preisen zwischen 369'000 und 469'000 Franken verkauft. Otto's hat damit kein Geld verdient. «Aufwand und Ertrag stimmten nicht überein» zitierte die «Handelszeitung» in einer Vorabmeldung den Unternehmenschef Mark Ineichen. Das Geld solle lieber in die Expansion gesteckt werden. Otto's hat die Aussagen im Bericht gegenüber der Nachrichtenagentur sda bestätigt.

Otto's schliesst nicht aus, dass einmal wieder solche Angebote lanciert werden. Für den Moment werde der Verkauf von Fertighäusern aber heruntergefahren.

Ein neues Geschäftsfeld sind Sportkleider und Sportschuhe. In 30 der insgesamt 91 Otto's-Filialen will das Unternehmen eine Sportecke einrichten. Neben den Otto's-Filialen betreibt das Familienunternehmen auch noch 17 Geschäfte der zweiten Ladenkette Radikal.

sda/rem