Pandemie
Offener Brief: Bürgerliche Jungparteien wollen, dass sich die Luzerner Regierung für die junge Generation stark macht

Die JSVP, Jungfreisinnige und Die Junge Mitte des Kantons Luzern fordern den Regierungsrat via offenem Brief dazu auf, sich für die Anliegen der Jungen Generation beim Bundesrat einzusetzen.

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(stg) In dem offenen Brief heisst es: «Wir bürgerliche Jungparteien wollen gemeinsam ein Zeichen für die Anliegen der Jungen setzen.» Wie bei allen grösseren Änderungen betreffend Corona-Massnahmen dürfen sich nun seit Mittwoch die Kantone zu den vom Bundesrat angedachten Lockerungen äussern.

Das wünschen sich die bürgerlichen Jungparteien

Neben den bereits geplanten Öffnung sämtlicher Läden wünschen sich die jungen Bürgerlichen Folgendes:
- eine Kampagne für psychisch angeschlagene Jugendliche
- Lockerungen in der Gastronomie, sodass auch dort wieder eine praxisnahe Ausbildung absolviert werden kann
- die Öffnung von Freizeiteinrichtungen wie Fitnesscenter unter Einhaltung der geltenden Schutzkonzepte

Die bürgerlichen Jungparteien begrüssen die vorgesehenen Lockerungen. «Für den Breitensport und das Wohlbefinden der Jugendlichen ist dies ein wichtiger Entscheid.» Dennoch würden sie immer häufiger eine gewisse «Massnahmen-Müdigkeit» - hauptsächlich bei Jungen - feststellen. Weiter heisst es:

«Das Erreichte darf aber keinesfalls aufs Spiel gesetzt werden, darum müssen wir uns gerade jetzt zusammenreissen.»

Viele Schulabgänger/innen würden sich aktuell in der heissen Phase der Lehrstellensuche befinden. Gerade auch deshalb seien für viele junge Menschen die aktuellen Massnahmen besonders belastend. Jugendliche könnten in gewissen Branchen keine Praktika oder Schnupperlehre absolvieren, teilweise sei gar ein erfolgreicher Abschluss ihrer Ausbildung in Gefahr. Auch die sportlichen Tätigkeiten seien stark eingeschränkt. «Die physische und psychische Gesundheit unserer Generation wird stark belastet.» Dies werde langfristige Folgen auf die ganze Gesellschaft haben.

Für uns ist deshalb klar, dass wir eine gut überlegte, transparente und schrittweise Lockerung der Massnahmen angehen müssen.

Die Bevölkerung und vor allem wir Junge bräuchten wieder eine Perspektive.

«Die Anliegen unserer Generation sollen und dürfen dabei nicht vergessen gehen.»