PANNE: Kriens gab Daten von Babys bekannt

Die Krienser Gemeindeverwaltung gab im Jahr 2016 Daten von Neugeborenen an eine private Kindertagesstätte weiter. Das hätte sie aber nicht tun dürfen, wie der Gemeinderat in der Antwort auf eine Interpellation von FDP-Einwohnerrat Roger Erni schreibt

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Blick auf Kriens-Süd. (Bild: Philipp Schmidli (Kriens, 21. April 2017))

Blick auf Kriens-Süd. (Bild: Philipp Schmidli (Kriens, 21. April 2017))

Das Informations- und Datenschutzreglement der Gemeinde Kriens erlaubt zwar die Weitergabe von Namen und Adressen, sofern die Betroffenen bzw. deren Eltern ihr Einverständnis dazugeben. Allerdings gilt dies nur für gemeinnützige Vereine und politische Parteien, nicht aber für private Kitas.

Der Krienser Gemeinderat schreibt, dass insgesamt 166 Adressen von Neugeborenen fälschlicherweise weitergegeben worden sind. Es habe sich dabei um einen Irrtum seitens der Verwaltung gehandelt, der inzwischen an mehreren internen Sitzungen thematisiert worden sei. Von der betroffenen Kita habe man zudem bereits die Löschung der Daten verlangt. (red)