Papierfabrik Perlen schreibt schwarze Zahlen

Die Chemie + Papier Holding AG (CPH) hat den Reingewinn im ersten Halbjahr 2012 wegen Einmaleffekten auf 11 Mllionen Franken deutlich gesteigert. In der Vorjahresperiode stand ein Minus von 15,8 Mllionen Franken in den Büchern.

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Die Papierfabrik in Perlen. (Bild: Pius Armein/Neue LZ)

Die Papierfabrik in Perlen. (Bild: Pius Armein/Neue LZ)

Die Papierfabrik Perlen hat im ersten Halbjahr Bauland verkauft, das für die weitere betriebliche Entwicklung nicht benötigt wird. Ausserdem wurde ein weiteres Bauland als Sacheinlage in die Trägergesellschaft Renergia Zentralschweiz AG eingebracht. Diese Einmaleffekte haben zum positiven Reingewinn geführt, teilte Chemie + Papier Holding AG (CPH) am Dienstag mit.

Das Betriebsergebnis auf Stufe Ebit ist jedoch weiterhin negativ, wenn auch weniger stark. Der Ebit belief sich in den ersten sechs Monaten auf knapp -8 Millionen Franken. In der Vorjahresperiode musste das Unternehmen noch einen betrieblichen Verlust von knapp 10 Millionen Franken hinnehmen.

Der Umsatz bei den fortgeführten Aktivitäten – CPH verkaufte 2011 den Bereich Feinchemie – stieg leicht um 1,6 Prozent auf 245,2 Millionen Franken. Die CPH-Gruppe habe die verhaltene Entwicklung der Märkte gespürt, schreibt das Unternehmen in der Mitteilung.

Der Ausblick bleibt eher trüb. Die wirtschaftliche Situation im Euroraum lasse keine rasche Verbesserung erwarten. So werde die Gruppe trotz gesteigerter Effizienz 2012 operativ noch nicht in die Gewinnzone zurückkehren.

sda/zim