Papiersammlung bleibt bei Horwer Vereinen

Die Gemeinde Horw belässt die Papier- und Kartonsammlung bei den Vereinen. Diese müssen im Gegenzug garantieren, die Sammlung während den nächsten fünf Jahren sicherzustellen und Sicherheitsauflagen einzuhalten.

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In Horw sammeln auch weiterhin Vereine das Papier. (Symbolbild/Archiv Neue NZ)

In Horw sammeln auch weiterhin Vereine das Papier. (Symbolbild/Archiv Neue NZ)

In der Gemeinde Horw ist die Planung zur Übernahme der Abfallwirtschaft durch REAL (Recycling, Entsorgung, Abwasser Luzern) per 1. Januar 2013 im Gange. Ursprünglich war vorgesehen, dass auch die Papier- und Kartonsammlung an REAL übergeben wird.

Unter Würdigung der eingereichten Petition «Papiersammlung bleibt Sache der Vereine» mit 1300 Unterschriften, nach Rücksprache mit den Vereinen und nach der Abklärung von Alternativen hat sich der Gemeinderat laut einer Mitteilung vom Montag dazu entschlossen, die heutige Regelung beizubehalten.

Vereine verdienen weniger

Bei einer Übernahme der Papier- und Kartonsammlung durch REAL hätten Kosten gesenkt werden können. Beim Verbleib bei den Vereinen, entstünden jedoch höhere Kosten. Damit die Gemeinde gegenüber heute nicht mit zusätzlichen Kosten belastet werde, sei beschlossen worden, die Entschädigung an die Vereine beziehungsweise den Preis pro gesammelte Tonne Papier und Karton von heute 97.50 auf 78 Franken zu reduzieren.

Die Vereine müssen sich zudem verpflichten, die Sicherheitsauflagen strikte einzuhalten und eine Versicherung zur Übernahme des Haftungsrisikos abzuschliessen.

pd/bep

Erhöhung der Parkgebühren geplant

Der Horwer Gemeinderat beantragt beim Einwohnerrat eine Erhöhung der Parkgebühren für zeitlich beschränktes Parkieren auf öffentlichem Grund (auf 1.50 Franken pro Stunde – bis anhin 1 Franken). Die ersten 30 Minuten der Benützung sollen aber weiterhin gratis bleiben. Zudem bleibt die Dauerparkgebühr unverändert.

Die Gebühreneinnahmen betragen heute 100'000 Franken pro Jahr für das zeitlich beschränkte Parkieren und 90'000 Franken pro Jahr für das Dauerparkieren. Mit der geplanten Änderung sollen sich die Gebühreneinnahmen aus dem zeitlich beschränkten Parkieren auf zirka 130'000 Franken pro Jahr erhöhen.

pd/bep