PARAPLEGIKER-STIFTUNG NOTTWIL: Wahlknatsch bei den Paraplegikern

Es regt sich Widerstand gegen Bruno Frick, den Präsidenten der Paraplegiker-Stiftung. Nun mobilisieren die Gegner Pius Segmüller.

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Das Paraplegiker-Zentrum in Nottwil. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Das Paraplegiker-Zentrum in Nottwil. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Der Luzerner CVP-Nationalrat Pius Segmüller soll in den Vorstand der Gönnervereinigung der Paraplegiker-Stiftung Nottwil einziehen – um ein Gegengewicht zum Schwyzer CVP-Ständerat Bruno Frick zu bilden, wie der Küssnachter Unternehmer Sepp Jakober sagt.

Jakober gehört zu einer Gruppe von Rollstuhlfahrern, die Frick vorwerfen, als Präsident die Paraplegiker-Stiftung in Nottwil zu zerstören. In der Gönner­vereinigung übt Frick zwar keine Funktion aus, doch Jakober ist überzeugt, dass er diese beeinflusst. Segmüller versteht seine Nomination nicht als Kampfansage gegen seinen Parteikollegen.

«Unnötige» Millionen für eine neues Logo
Streit entbrannt ist unter anderem um den neuen Auftritt der Paraplegiker-Gruppe, mit dem der Stiftungsrat die bisher 14 Marken der Organisation unter ein einheitliches Dach bringen will. Gemäss Frick werden dafür 2,7 Millionen Franken investiert – womit er «Stiftungsgelder in Millionenhöhe für ein unnötiges neues Logo verschleudert», wie es der Küssnachter Unternehmer Sepp Jakober als Wortführer der Gruppe ausdrückt.

Heute Mittwoch Abend will die Gruppe die Auseinandersetzung in die Generalversammlung der Gönnervereinigung in Nottwil tragen.

Fabian Fellmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.