PARAPLEGIKER-STIFTUNG: Sammelrekord trotz Redeverbot

Die ehemaligen Weggefährten von Guido A. Zäch im Stiftungsrat der Schweizerischen Paraplegiker-Stiftung erhalten einen Maulkorb. Das hat die Eidgenössische Stiftungsaufsicht am Dienstag auf Antrag von Präsident Bruno Frick verfügt.

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Bruno Frick (Archiv). (Bild Eveline Bachmann / Neue LZ)

Bruno Frick (Archiv). (Bild Eveline Bachmann / Neue LZ)

Betroffen von der Verfügung sind die Stiftungsräte Silvia Buscher, Marco Celio, Beat Ineichen, Heinz Frei und Daniel Joggi. Diese fünf planten, den Stiftungsratspräsidenten Bruno Frick abzuwählen.

Ungeachtet des Streits hat die Gönner-Vereinigung 2007 einen Sammelrekord erzielt: Die Gönnerbeiträge schnellten von 46 auf 60 Millionen Franken hoch. Ab 2008 erhält ein Gönnermitglied bei unfallbedingter Querschnittlähmung neu 200'000 Franken ausbezahlt. 19,5 Mio. Franken gehen an das Schweizer Paraplegiker-Zentrum in Nottwil, 5,6 Mio. Franken an die Schweizer Paraplegiker-Vereinigung und 11,1 Mio. Franken an die Schweizer Paraplegiker-Forschung. 7,3 Mio. Franken sind für Direkthilfe an Querschnittgelähmte vorgesehen und 10 Mio. Franken zur Baukreditamortisation für das Forschungsgebäude.

ff.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.