PARAPLEGIKER-ZENTRUM NOTTWIL: Zwei Ärzte vom Kantonsspital für Nottwil

Das Luzerner Kantonsspital (LUKS) und das Schweizer Paraplegiker-Zentrum (SPZ) Nottwil rücken näher zusammen: Das Magendarmzentrum des LUKS Sursee übernimmt die Aufgaben in der Magendarmabteilung des SPZ Nottwil.

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Von links nach rechts: Eduard von Goumoens, Adrian Schmassmann, Alessandro Wildisen, Franz Michel, Chefarzt Ambulatorium SPZ. (Bild pd)

Von links nach rechts: Eduard von Goumoens, Adrian Schmassmann, Alessandro Wildisen, Franz Michel, Chefarzt Ambulatorium SPZ. (Bild pd)

Im SPZ Nottwil ging am 3. Juni mit einem Abschiedsymposium die 18-jährige Tätigkeit von Eduard von Goumoens, Konsiliararzt Gastroenterologie, zu Ende, heisst es in einer Medienmitteilung. Goumoens tritt in den Ruhestand. Seine Nachfolge treten zwei neue Magen-Darm-Spezialisten an: Alessandro Wildisen, Chefarzt Viszeralchirurgie, und Adrian Schmassmann, Chefarzt Gastroenterologie vom Magendarmzentrum des LUKS Sursee. Sie übernehmen die Aufgaben der Magendarmabteilung des SPZ.

Die beiden Spezialisten werden laut Mitteilung in der neuen Abteilung Interventionelle Medizin im SPZ Nottwil ambulante und stationäre Patienten untersuchen. Diese werden anschliessend in Nottwil oder im Magendarmzentrum Sursee behandelt.

Gemeinsamer Magnetresonanztomograph
Das SPZ Nottwil und das Luzerner Kantonsspital setzen mit der Nachfolgeregelung für Eduart von Goumoens ihr Zusammenarbeitsmodell fort und legen ihre Kompetenzen auch im Magendarmbereich zusammen, heisst es weiter. Der Betrieb eines gemeinsamen Magnetresonanztomographen im LUKS Sursee und die Bildung eines Schweizerischen Wirbelsäulenzentrums im SPZ Nottwil seien erste Schritte in der Zusammenarbeit gewesen, heisst es in der Mitteilung. Die beiden Kliniken planen auch eine intensive Zusammenarbeit im Bereich der Forschung.

ana