PARTY-VERANSTALTUNG: Barstreet-Sicherheitsdienst unter Beschuss

Neue Vorwürfe an den Sicherheitsdienst beim Barstreet Festival in Luzern: Nun sind es bereits drei Personen, die behaupten, von Wachleuten zusammengeschlagen worden zu sein.

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(Symbolbild Bruno A. Arnold/Neue LZ)

(Symbolbild Bruno A. Arnold/Neue LZ)

Nachdem Anfang Woche zwei 18-Jährige behauptet haben, sie seien von zwei Sicherheitsleuten der Wop Protect AG grundlos blutig geprügelt worden, scheint es nun einen ähnlichen Fall zu geben. Wie «20 Minuten» berichtet, sei ein 41-jähriger Surseer von einem anderen Sicherheitsmann k.o. geschlagen worden. die Gratiszeitung schreibt weiter, der Sicherheitsdienst bedaure den Vorfall und habe sich entschuldigt.

Der Einsatzleiter des Sicherheitsdienstes kontert nun die Vorwürfe auf Anfrage unserer Zeitung. «Ich war bei dem Vorfall dabei», sagt er. Es habe sich um ein Missverständnis gehandelt. Der Surseer sei wild fuchtelnd auf einen Sicherheitsmann zugelaufen. «Im Affekt hat dieser eine Abwehrreaktion ausgeführt, bei der er den Besucher im Gesicht getroffen hat.» Der Einsatzleiter verurteilt diese Reaktion laut eigenen Aussagen, könne aber nachvollziehen, wie es dazu gekommen sei. «Der betroffene Sicherheitsmann wird auf eigenen Wunsch nicht mehr am Barstreet Festival arbeiten. Aber ich vertraue ihm weiterhin», sagt der Einsatzleiter.

Sylvia Weigel/Neue LZ