PASSEPARTOUT: Ein Rekordjahr für den Tarifverbund

Im Jahr 2008 sind die Verkäufe des Tarifverbundes Passepartout über den Prognosen gelegen.

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Mit Bus, Postauto und Zug unterwegs: der Zentralschweizer Tarifverbund Passepartout. (Symbolbild Remo Nägeli/Neue LZ)

Mit Bus, Postauto und Zug unterwegs: der Zentralschweizer Tarifverbund Passepartout. (Symbolbild Remo Nägeli/Neue LZ)

Das vergangene Jahr war – nach einem Rekord-Ergebnis 2007 – ein Jahr der Rekorde, heisst es in einer Mitteilung der Staatskanzlei Luzern. Insgesamt seien über 575'000 Abonnements verkauft worden, deren Umsatz betrug 35,6 Millionen Franken.

Der Umsatz habe sich gegenüber dem Vorjahr bei den Abonnements um 8,3 Prozent und bei den Einzelpassepartouts um 3,3 Prozent gesteigert, heisst es weiter. Der Gesamtumsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr somit um knapp 6 Prozent, was dem grössten Wachstum seit 1994 entspreche.

Ziel ist der Integrale Tarifverbund
Das Fahrplanjahr 2008 brachte laut Staatskanzlei unter anderem der Region Seetal und den Gemeinden an der Bahnlinie Luzern-Olten Angebotsverbesserungen und in der Stadt Luzern wurde mit der S-Bahnstation Verkehrshaus die neunte neue S-Bahn-Haltestelle eröffnet.

Das wichtigste Ziel sei die Einführung des Integralen Tarifverbundes per Dezember 2009 für das gesamte Passepartout-Gebiet. Künftig können Billets bei zehn Transportunternehmen und in drei Kantonen genutzt werden.

ana