PASSEPARTOUT: Mehr Zonen führen zu happigen Aufschlägen

Der neue Zonenplan des Tarifverbunds Passepartout steht. In der Agglomeration Luzern werden ÖV-Fahrten dadurch teilweise teurer.

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Mit Bus, Postauto und Zug unterwegs: der Zentralschweizer Tarifverbund Passepartout. (Symbolbild Remo Nägeli/Neue LZ)

Mit Bus, Postauto und Zug unterwegs: der Zentralschweizer Tarifverbund Passepartout. (Symbolbild Remo Nägeli/Neue LZ)

Am 13. Dezember tritt der neue Fahrplan in Kraft. Beim Tarifverbund Passepartout (Kantone Luzern, Obwalden, Nidwalden) gibts gleichzeitig ein einheitliches Tarifsystem, und der Zonenplan wurde angepasst.

Am Samstag informierte die Auto AG Rothenburg beim Emmen Center die Passanten über die Änderungen. Dabei wurde zum ersten Mal auch der neue Zonenplan veröffentlicht. Obwohl die Preise nicht geändert wurden, kann es wegen den neuen Zonen auf verschiedenen Strecken zu Preisänderungen kommen.

Eine Busfahrt von Emmen (Seetalplatz) nach Ebikon (MParc) verlangt neu ein 3-Zonen-Billett (bisher 2 Zonen). Der Preis dafür (Hinfahrt, ohne Halbtax) beträgt 6 Franken statt wie bisher 4 Franken. Höhere Preise wegen der Zoneneinteilung betreffen vor allem die ÖV-Benutzer aus der Stadt Luzern und der Agglomeration. Ausserhalb der heutigen Zonen 10 und 20 kann es durch die Zonenplanänderung zu günstigeren Preisen kommen.

 Neu sind die Billette auch weniger lang gültig: Bei der Kurzstrecke und beim 1-Zone-Billett beträgt die Gültigkeit noch eine halbe Stunde.

Ernst Meier

Mehr zum Thema in der «Zentralschweiz am Sonntag» vom 8. November.