Pausenplatz-Sanierung verzögert sich

Die geplante Sanierung des Pausenplatzes beim Schulhaus Moosmatt in Luzern wird weiter verzögert. Das Bundesgericht hat eine Beschwerde eines Anwohners teilweise gutgeheissen. Nun muss das Lärmgutachten ergänzt werden.

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Der Pausenplatz des Schulhaus Moosmatt in Luzern soll komplett saniert werden. Unter anderem ist ein Ausbau des Spielplatzes auf die doppelte Grösse geplant. (Bild: Archiv Pius Amrein/Neue LZ)

Der Pausenplatz des Schulhaus Moosmatt in Luzern soll komplett saniert werden. Unter anderem ist ein Ausbau des Spielplatzes auf die doppelte Grösse geplant. (Bild: Archiv Pius Amrein/Neue LZ)

Im Dezember 2008 hat der Grosse Stadtrat einer Sanierung des Pausenplatzes Schulhaus Moosmatt zugestimmt. Im anschliessenden Baubewilligungsverfahren haben zwei Anwohner wegen befürchteter Lärmimmissionen Einsprache erhoben. Diese lehnte der Stadtrat mit Erteilung der Baubewilligung aber ab.

Gutachten muss ergänzt werden

Eine gegen die Baubewilligung erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern ab. Dagegen erhoben die Anwohner ein Rechtsmittel beim Schweizerischen Bundesgericht. Dieses hiess die Beschwerde mit Urteil vom 31. Januar 2011 teilweise gut, weil das durchgeführte Lärmgutachten in einzelnen Punkten nicht vollständig gewesen sei. Aufgrund eines ergänzten Lärmgutachtens muss nun das Luzerner Verwaltungsgericht einen neuen Entscheid fällen, was die Sanierung des Pausenplatzes verzögert.

Grundsätzlich bewilligungsfähig

Wie die Stadt Luzern mitteilt, erachte das Bundesgericht den Pausenplatz aber für bewilligungsfähig, auch wenn die Lärmgrenzwerte nicht eingehalten würden. Wen dem nämlich so wäre, hätte die Stadt die Möglichkeit, bestimmte Nutzungszeiten festzulegen.

pd/bep