Pensionskasse finanziert neue Musikhochschule

Die Luzerner Pensionskasse will das neue Schulgebäude für die Musikabteilung der Hochschule Luzern beim Südpol bauen. Sie erhielt beim Ausschreibungsverfahren den Zuschlag. Zustimmen muss jetzt noch der Konkordatsrat.

Drucken
Teilen
Pierre Peyer, Präsident der Stiftung Musikhochschule Luzern, auf dem Gelände neben dem Kulturzentrum Südpol. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

Pierre Peyer, Präsident der Stiftung Musikhochschule Luzern, auf dem Gelände neben dem Kulturzentrum Südpol. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

Die Abteilung Musik der Hochschule Luzern möchte beim Südpol ein neues Schulgebäude bauen. Mit der Luzerner Pensionskasse ist jetzt auch der Investor für das Projekt gefunden, wie die Hochschule am Freitag mitteilt. Der Neubau soll auf der Basis eines privaten Investorenmodells finanziert werden.Dabei erwirbt die Luzerner Pensionskasse das Grundstück, finanziert die Baukosten und vermietet die Räume langfristig der Hochschule.

Konkordatsrat muss zustimmen

Der Investor wurde mit Hilfe eines öffentlichen Ausschreibungsverfahrens gefunden. Jetzt müsse noch Konkordatsrat der Hochschule Luzern seine Genehmigung erteilen. Im Sommer werde ihm das Projekt vorgelegt. Kriterien für den Zuschlag seien einerseits der angebotene Mietpreis, andererseits Qualitätskriterien wie die Erfahrung des Investors mit ähnlich grossen und ähnlich komplexen Bauobjekten oder die Sicherstellung von Betrieb und Unterhalt gewesen.

Die Stadt Luzern ist Eigentümerin des vorgesehenen Grundstücks am Standort Südpol. Für den Verkauf des Grundstücks ist der Grosse Stadtrat von Luzern zuständig, der dem beabsichtigten Verkauf die Zustimmung erteilen muss.

Platzprobleme

Die Hochschule Luzern – Musik ist zurzeit auf vier Standorte in der Stadt Luzern verteilt und leide unter Platzproblemen. Die Konzentration der verschiedenen Räumlichkeiten unter einem Dach und eine zeitgemässe Infrastruktur seien für eine erfolgreiche Zukunft der Hochschule unabdingbar. Im besten Fall sei das neue Schulgebäude in fünf bis sechs Jahren bezugsbereit.

pd/bep