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PERLEN: Aldi-Zentrale: Jetzt wird gebaut

Jahrelang wurde der Bau hinausgezögert. Im Herbst 2016 wird das neue Aldi-Verteilzentrum nun eröffnet. Von Perlen aus wird dann ein Drittel aller Schweizer Aldi-Filialen beliefert.
So soll das Verteilzentrum von Aldi ab Herbst 2016 aussehen (Bild: Visualisierung PD)

So soll das Verteilzentrum von Aldi ab Herbst 2016 aussehen (Bild: Visualisierung PD)

Raphael Gutzwiller

100 Millionen Franken Kosten, 157 300 Quadratmeter gross: Die Dimensionen des Aldi-Verteilzentrums hinter der Papierfabrik in Perlen sind riesig. Ursprünglich hätte es bereits 2010 fertiggestellt werden sollen. Fünf Jahre nach dem geplanten Eröffnungstermin erfolgte gestern die Grundsteinlegung des Millionen-Projektes. Im Herbst 2016 soll die Aldi-Verteilzentrale dann endlich eröffnet werden.

Autobahnanschluss war Bedingung

Für die lange Verzögerung gebe es mehrere Gründe, sagt Aldi-Mediensprecher Thomas Liechti. «Eine Auflage für die Baubewilligung war, dass der Autobahnanschluss Buchrain in Betrieb sein muss.» Das sei nötig, da bis zu 180 Lastwagen täglich zum Verteilzentrum in Perlen fahren werden. Nachdem diese Auflage bekannt geworden war, habe sich Aldi nach einer Zwischen­lösung umgeschaut. «Wir haben daher ein bisschen umstrukturiert und die Verteilzentrale in Dagmersellen weitergenutzt. Nun sind wir dort aber an der Kapazitätsgrenze angelangt», so Liechti. Die spätere Inbetriebnahme in Perlen sei denn auch ein bewusster und strategischer Entscheid gewesen.

Der Standort in Dagmersellen wird geschlossen, Perlen wird künftig die Aldi-Verteilzentrale in der Zentralschweiz sein. Durch das hohe Wachstum von Aldi Schweiz habe der Platz in Dagmersellen nicht mehr gereicht. Seit Aldi vor 10 Jahren in die Schweiz kam, hat der Discounter 175 Filialen in der Schweiz eröffnet. Darunter sind auch fast ein Dutzend im Kanton Luzern.

Die hohe Anzahl an Lastwagen sollte kein Problem darstellen, findet Aldi-Sprecher Liechti: «Natürlich ist es für uns eine besondere Herausforderung. Diese werden wir aber meistern.» Dabei werde unter anderem darauf geachtet, dass die Lastwagen auf die Hauptverkehrszeiten abgestimmt die Aldi-Filialen beliefern werden und nicht mit dem Feierabendverkehr unterwegs sind.

Das neue Verteilzentrum wird rund ein Drittel aller Aldi-Filialen in der Schweiz beliefern. Das Einzugsgebiet umfasst hierbei die Nord-Süd-Achse zwischen Basel und Chiasso. Bis zu 200 neue Arbeitsplätze sollen durch das Verteilzentrum im Rontal geschaffen werden. «Wir freuen uns sehr darauf, dass Aldi zu uns kommt», sagt der Rooter Gemeindepräsident Heinz Schumacher (FDP). «Der Zuzug von Aldi zeigt, dass unsere Gemeinde ein attraktiver Standort ist.»

Grösste Solaranlage der Schweiz

Das Dach des neuen Verteilzentrums erhält in Zusammenarbeit mit der CKW die grösste Fotovoltaikanlage der Schweiz. Sie wird rund 47 000 Quadratmeter gross sein: eine Fläche von rund sechs Fussballfeldern. Die Solaranlage soll Strom für rund 1100 Haushalte liefern. CKW investiert selber 9 Millionen Franken in die Anlage und wird diese auch betreiben. Gemeinsam mit dem Verteilzentrum soll sie im Herbst 2016 fertiggestellt werden.

Auch sonst soll das neue Verteilzentrum umweltfreundlich sein. So sollen 80 Prozent des Heizenergiebedarfs über Erdwärme erfolgen. Damit können gemäss Aldi 320 Tonnen CO2 pro Jahr gespart werden.

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