PERLEN: Brand bei Papierfabrik in Perlen

Ein Brand in der Produktionshalle der Perlen Papier AG hat ein Teil der alten Papiermaschine zerstört. Eine Person erlitt eine leichte Rauchvergiftung.

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Die Feuerwehr brachte den Brand in der Papierfabrik schnell unter Kontrolle. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)

Die Feuerwehr brachte den Brand in der Papierfabrik schnell unter Kontrolle. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)

Der Brand brach am Dienstagabend gegen 21.30 Uhr bei der Perlen Papier AG aus. Nach ersten Erkenntnissen geriet ein Rollenschneider am Ende der zwölf Jahre alten Papiermaschine für Magazine in Flammen, worauf Grossalarm ausgelöst wurde. Der Brand konnte von der betriebseigenen Feuerwehr schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden.

Klemens Gottstein, CEO der Perlen Papier AG: «Die Feuerwehr hat vorbildlich gehandelt.» (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)

Klemens Gottstein, CEO der Perlen Papier AG: «Die Feuerwehr hat vorbildlich gehandelt.» (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)

CEO Klemens Gottstein zeigte sich nach einer ersten Besichtigung des Brandherdes betroffen. «Ein Feuerwehrmann erlitt eine leichte Rauchvergiftung. Ich bin froh, dass ansonsten keine Personen zu Schaden gekommen sind», so Gottstein. Die Feuerwehr habe vorbildlich gehandelt und Schlimmeres verhindert.

Das genaue Schadensausmass kann Gottstein noch nicht abschätzen. Das Herzstück der Papiermaschine selber sei nicht betroffen. Die Papier-Produktion falle bis auf weiteres aus. Ebenfalls nicht betroffen vom Brand ist die neue Zeitungs-Papiermaschine, die seit 2010 in Betrieb ist. Dass eine Papiermaschine brenne, sei sehr selten, so Philipp Zihlmann, Leiter der Werksfeuerwehr.

Im Einsatz standen 120 Feuerwehrleute der Werksfeuerwehr sowie der Feuerwehren Ebikon-Dierikon, Root und Gisikon, die Ambulanz sowie die Luzerner Polizei.

Die Perlen Papier AG, die zur CPH Chemie und Papier Holding AG gehört, produziert Magazin- und Zeitungspapiere für den europäischen Markt.

rem