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PERLEN: CPH-Gruppe kehrt 2017 in die schwarzen Zahlen zurück

Die Luzerner CPH-Gruppe ist nach zwei Verlustjahren im Geschäftsjahr 2017 in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt. Unter dem Strich resultierte ein Gewinn von 16,2 Millionen Franken. Verantwortlich dafür waren vor allem Immobilienverkäufe, wie CPH am Dienstag mitteilte.
Ein Blick in die Produktion der CPH Chemie + Papier Holding AG in Perlen. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)

Ein Blick in die Produktion der CPH Chemie + Papier Holding AG in Perlen. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)

Im Vorjahr war noch ein Fehlbetrag von 7,7 Millionen Franken eingefahren worden, im Jahr davor belief sich der Verlust auf 33,1 Millionen Franken. Beim Betriebsergebnis auf Stufe EBIT gelang CPH nach der Rückkehr in die schwarzen Zahlen im Vorjahr 2017 erneut ein positives Ergebnis. Es resultierten 2,9 Millionen Franken nach 5,9 Millionen Franken im Vorjahr.

Der Geschäftsgang in den Bereichen Chemie und Verpackung konnte den Rückgang im Bereich Papier weitgehend kompensieren. Aufgrund von Immobilienverkäufen stieg das betriebsfremde Ergebnis auf 22,8 Millionen Franken und das Nettoergebnis verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um 23,9 Millionen auf 16,2 Millionen Franken.

Alle drei Geschäftsbereiche legten beim Umsatz zu. Er stieg insgesamt um 8 Prozent auf 469,8 Millionen Franken. Der Bereich Papier legte beim Umsatz um 7,3 Prozent auf 264,1 Millionen Franken zu. Das Geschäft litt 2017 allerdings unter massiven Preissteigerungen beim Altpapier.

Ausbau bei Verpackung und Chemie

Der zweitgrösste Bereich Verpackungen erhöhte den Umsatz um 9,2 Prozent auf 130,2 Millionen Franken. Trotz höherer Rohstoffpreise und Aufwendungen für das neue Produktionswerk in China sei das Rekordergebnis des Vorjahres übertroffen worden. Um die Schwellenmärkte noch besser zu erschliessen, wurde per 1. Januar 2018 eine Mehrheitsbeteiligung an der brasilianischen Sekoya erworben.

Der Bereich Chemie steigerte den Umsatz 2017 um 8,8 Prozent auf 75,5 Millionen Franken. Die Aktivitäten seien durch die Übernahme der Armar AG weiter verstärkt worden. Ende Jahr seien zudem die Verlagerung der Produktion von Uetikon an bestehende Standorte in China und den USA sowie in das neue Produktionswerk in Bosnien-Herzegowina abgeschlossen worden.

Kostenführerschaft beim Altpapier

Neben dem Ausbau der Bereiche Chemie und Verpackung sei mit der Übernahme der Altpapier-Aktivitäten der Papierfabrik Utzenstorf BE auf Anfang 2018 zudem ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Kostenführerschaft erreicht worden, lässt sich CPH-Chef Peter Schildknecht in der Medienmitteilung vom Dienstag zitieren.

Ab diesem Jahr kann so das Altpapier grösstenteils aus der Schweiz bezogen werden, was sich aufgrund der geringeren Transportdistanzen positiv auf die Beschaffungskosten und die Ökobilanz auswirken wird.

Für das Geschäftsjahr 2018 geht das Unternehmen von einer positiven konjunkturellen Entwicklung in den Zielmärkten aus, wobei im Hauptmarkt Europa das Wachstum weiter niedrig bleiben werde.

Im Bereich Papier dürfte sich die Beschaffungssituation beim Altpapier entspannen. Da die Nachfrage nach Pressepapieren weiter rückläufig sei, seien Prognosen zum Geschäftsgang unsicher. Man rechne aber mit weiter steigenden Umsätzen und einem positiven operativen Ergebnis. Der Bereich Verpackung werde das Geschäft weiter ausbauen und die Bearbeitung der Schwellenmärkte intensivieren.

Stabile Preise und Währungen vorausgesetzt, erwarte die CPH-Gruppe im Jubiläumsjahr 2018 steigende Umsätze und ein klar verbessertes operatives Ergebnis. (sda)

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