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PERLEN: Der Verkauf der Kirche ist «ein Glücksfall»

Das Kirchenzentrum St. Joseph in Perlen soll an die Serbisch-orthodoxe Kirchgemeinde Luzern verkauft werden. Diese müsste die Gebäude erhalten – und für die Perler Katholiken offenhalten.
Der Serbisch-othodoxe Pfarrer Dragan Stanojevic in der Kirche St. Joseph in Perlen. (Bild: Philipp Schmidli /Neue LZ)

Der Serbisch-othodoxe Pfarrer Dragan Stanojevic in der Kirche St. Joseph in Perlen. (Bild: Philipp Schmidli /Neue LZ)

Zwei Pfarreizentren und drei Kirchen – sakrale und kulturell nutzbare Räume hat die katholische Kirchgemeinde Buchrain-Perlen nach eigener Darstellung mehr als erforderlich. Er erwägt deshalb, Das Kirchenzentrum St. Joseph an die Serbisch-orthodoxe Kirchgemeinde Luzern zu verkaufen – ein Vorhaben, das im Dorf Perlen Wellen wirft. An der Kirchgemeindeversammlung, als der Kaufvertrag vorgestellt wurde, wurde emotional diskutiert, und die Diskussion im Dorf läuft nicht immer sachlich.

Bevor am 24. Januar 2016 die katholische Bevölkerung in einer Abstimmung über den Verkauf für 1,2 Millionen Franken entscheiden wird. präzisiert der Kirchenrat den geplanten Schritt nochmals und bezeichnet ihn als Glücksfall.

Sanierungskosten einsparen

Während die Kirche St. Joseph sich bautechnisch in einem guten Zustand befinde, müssten der Pfarreisaal und das Pfarrhaus in den nächsten Jahren saniert werden. Wenn man das Zentrum nicht verkaufen, sondern vermieten würde, müsste die Kirchgemeinde die Kosten tragen.

Mit dem Verkauf des Zentrums an die Serbisch-orthodoxen Kirche Luzern bleibe das Gotteshaus den Perler Gläubigen erhalten. Die Kirche sei täglich für das stille Gebet offen. Auch die Angebote des Quartiervereins HAPP-IG – der Mittagstisch und der Perlentreff – könnten weitergeführt werden. Gemäss Kaufvereinbarung wird die Jugendarbeit im Juniorclub die Räume weiterhin nutzen können. Zudem wird die katholische Pfarrei an mehreren Festtagen im Jahr Gottesdienste in der Kirche Perlen feiern können.

Auch baulich soll sich insbesondere an der Kirche wenig ändern: Die Kirche St. Joseph in Perlen aus dem Jahr 1938 gehöre zu den schützenswerten Bauten, bei Eingriffen müsse die kantonale Denkmalpflege zustimmen. Insbesondere ist gemäss Kirchenrat garantiert, dass der Kreuzweg und die weiteren Bilder des Künstlers De Chiesa erhalten bleiben.

pd/cv

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