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PERLEN: Hohe Altpapierpreise machen der CPH in Perlen zu schaffen

Die gestiegenen Preise für den Rohstoff Altpapier belasten die Rechnung der CPH Chemie + Papier Holding AG. Das in Perlen ansässige Unternehmen steigerte im ersten Halbjahr 2017 den Umsatz zwar um 5,5 Prozent von 219,5 Millionen Franken auf 231,7 Millionen Franken, blieb aber in der Verlustzone.
Peter Schildknecht, CEO der CPH, in der Lagerhalle der Produktion. Er will bis Ende Jahr das Unternehmen zu einem ausgeglichenen Betriebsergebnis führen. (Bild: Dominik Wunderlin (Perlen, 15. März 2017))

Peter Schildknecht, CEO der CPH, in der Lagerhalle der Produktion. Er will bis Ende Jahr das Unternehmen zu einem ausgeglichenen Betriebsergebnis führen. (Bild: Dominik Wunderlin (Perlen, 15. März 2017))

Das Betriebsergebnis EBIT sank um 81,6 Prozent von 6,0 Millionen Franken auf 1,1 Millionen Franken, wie CPH am Freitag mitteilte. Der Halbjahresverlust konnte um 10,1 Prozent von 2,5 Millionen Franken auf 2,2 Millionen Franken reduziert werden.

Die Verringerung des Verlusts begründete das Unternehmen damit, dass die im ersten Semester 2016 angefallenen ausserordentliche Aufwendungen im letzten Halbjahr weggefallen seien. Die Massnahmen zur Steigerung der Effizienz und der Senkung der Kosten seien durch höhere Rohstoffpreise zunichte gemacht worden.

Im letzten Halbjahr sind laut CPH die Altpapierpreise prozentual zweistellig angestiegen. Grund dafür sei die stärkere Nachfrage der europäischen Verpackungsindustrie, aber auch die gestiegenen Exportmengen des Rohstoffes nach Asien.

Billige Papiersorten bevorzugt

Die Preise für die von CPH produzierten Papiere blieben unter Druck. Die Nachfrage nach Zeitungspapier sei in Europa weiterhin rückläufig, bei den höherwertigen Papieren wichen die Kunden auf günstigere Sorten ab, teilte das Industrieunternehmen mit.

Die für CPH wichtige Papiersparte konnte zwar den Umsatz von 122,0 Millionen Franken auf 128,1 Millionen Franken steigern, doch verschlechterte sich das Betriebsergebnis EBIT von -0,9 Millionen Franken auf -6,0 Millionen Franken.

Auch in den beiden anderen Sparten, der Chemie und der Verpackung, konnte CPH die Umsätze erhöhen. In der Chemie nahm er von 35,0 Millionen Franken auf 38,0 Millionen Franken zu. Der EBIT konnte von 0,5 Millionen Franken auf 1,9 Millionen Franken verbessert werden.

In der Verpackung wuchs der Umsatz von 62,6 Millionen Franken auf 65,5 Millionen Franken. Höhere Preise für den Rohstoff PVC und Kosten für das Hochfahren der Produktion in China führten aber zu einem Rückgang des EBIT von 6,1 Millionen Franken auf 5,5 Millionen Franken.

Die CPH-Gruppe erwartet für das Gesamtjahr 2017 steigende Umsätze. Dem erfreulichen Ergebnis der Bereiche Chemie und Verpackung stehe die angespannte Lage an den Papiermärkten gegenüber. Operativ strebe die Gruppe ein ausgeglichenes Ergebnis an. Das Reinergebnis sollte dank ausserordentlichen Immobilienerträgen positiv ausfallen.(sda)

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