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PERSONENFREIZÜGIGKEIT: Blocher spricht von «Angstmacherei»

Für Blocher ist klar: Die Sozialwerke werden bei einem Ja einer Belastungsprobe ausgesetzt. Auch die Medien wurden vom alt Bundesrat in Emmenbrücke gerügt.
Treichler des St.-Niklaus-Treichlervereins Emmenbrücke begrüssten Christoph Blocher in Emmenbrücke. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Treichler des St.-Niklaus-Treichlervereins Emmenbrücke begrüssten Christoph Blocher in Emmenbrücke. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

50 Anfragen sind ins Büro Blocher geflattert. Für 10 Anlässe sagte der alt Bundesrat zu – auch für das Referat im Gersag in Emmenbrücke. Das Empfangskomitee bildete der original Emmenbrücker Treichlerverein St. Niklaus, danach wetterte Christoph Blocher gegen die Personenfreizügigkeit.

Die heutige Personenfreizügigkeit mit den 25 EU-Staaten sei getrennt von der Ausdehnung auf Rumänien und Bulgarien vors Volk zu bringen, fordert Blocher. Repressionsmassnahmen der EU fürchtet er nicht. «Zu 90 Prozent sind die Verträge im Interesse Brüssels.» Die EU werde sie deshalb nicht kündigen, andere Drohungen seien «Angstmacherei». Für ihn bedeute die Ausdehnung des freien Personenverkehrs auf Rumänien und Bulgarien eine Gefahr für die Sozialwerke.

Hart ins Gericht ging Blocher mit den Medien. Sie betrieben eine «Wahnsinnspropaganda» für die Vorlage – und würden Falschmeldungen verbreiten.

Kari Kälin

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