Pestizide im Wasser, Kulturförderpreis und Vernetzungsprojekt: die Nachrichten aus den Luzerner Gemeinden

Aus allen 82 Gemeinden des Kantons, von Verbänden, Korporationen, Schulen und Privaten, erhält unsere Redaktion täglich zahlreiche Nachrichten. Einen Teil davon finden Sie in diesem Artikel.

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Adligenswil: Neuer Chef

Der Gemeinderat von Adligenswil hat Michael Vogel als neuen Chef Bevölkerungsschutz gewählt. Vogel tritt die Nachfolge von Urs Friedländer an, der infolge Wegzugs seine Tätigkeit für die Gemeinde Adligenswil beendet, heisst es in einer Mitteilung. Vogel ist beruflich als Leiter Bereich Kreiskommando bei der Dienststelle Militär, Zivilschutz und Justizvollzug des Kantons Luzern tätig. Beim Militär amtet er zudem als Stabsoffizier in der Funktion Adjutant als Führungsgehilfe des Kommandanten.

Emmenbrücke: Design für Firma

14 Textildesign-Studierende der Hochschule Luzern für Design und Kunst in Emmenbrücke haben total sieben Bettwäsche-Kollektion entworfen, wie die Hochschule mitteilt. Einige davon sollen von der Firma Schlossberg Switzerland in Turbenthal ZH verwendet werden. Das Projekt sei ein gutes Training für den späteren Berufsalltag. Von 26. März bis 19. April findet auf www.schlossberg.ch unter der Rubrik «Projekt Somnia» nun ein Online-Voting statt. Die drei Entwürfe, welche die meisten Stimmen erzielen, kommen voraussichtlich 2021 auf den Markt.

Ermensee: Alteisen und Sperrgut

Am Samstag, 4. April, findet ab 9 Uhr bis 11.30 Uhr wiederum der Entsorgungstag statt. Entgegen genommen werden Eisen, Sperrgut und in kleinen Mengen Bauschutt, Eternit sowie Tontöpfe. Die Mulden für diese Materialien sind auf dem Parkplatz beim Schulhaus in Ermensee aufgestellt, teilt die Gemeinde mit.

Eschenbach: Grenzwert überschritten

Die kantonale Dienststelle für Lebensmittelkontrolle und Verbraucherschutz hat das Leitungswasser in der Gemeinde Eschenbach analysiert. Ein Abbauprodukt überschreitet den gesetzlichen Höchstwert minim. Gemäss Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV können Konsumentinnen und Konsumenten das Trinkwasser weiterhin konsumieren. Die Wasserversorgung Eschenbach AG (WVE) arbeitet mit den Behörden des Kantons Luzern zusammen. Sie hat ihren Probenahmeplan intensiviert und beobachtet die Situation aktiv. Seit Anfang Jahr ist Chlorothalonil, ein seit den 70er-Jahren vor allem in der Landwirtschaft eingesetztes Pestizid, verboten. Für sämtliche Abbauprodukte des Stoffes gelten somit seit dem 1. Januar 2020 Höchstwerte im Leitungswasser.

Hohenrain: Wanderrichtplan liegt auf

Noch bis am 7. April liegt der regionale Teilrichtplan Wanderwege und die Massnahmenblätter bei der Geschäftsstelle des Gemeindeverbandes Idee Seetal sowie auf der Gemeindeverwaltung öffentlich auf. Personen, Organisationen und Behörden der betroffenen Gebiete können sich zur Vorlage äussern, teil die Gemeinde auf ihrer Website mit. Die Stellungnahmen sind schriftlich, mit Namen und Adresse versehen, bis spätestens am 7. April 2020 (Datum des Poststempels) an die Geschäftsstelle des Gemeindeverbandes Idee Seetal, Hauptstrasse 32, 6280 Hochdorf zu richten, heisst es weiter.

Kriens: Preis wird vergeben

Die Stadt Kriens vergibt dieses Jahr wieder einen Förderpreis für kulturelles Schaffen, wie sie mitteilt. Dieser ist mit 5000 Franken dotiert. Bewerben können sich Kulturschaffende, die ihren Wohnsitz seit mindestens zwei Jahren in Kriens haben, in Kriens heimatberechtigt beziehungsweise aufgewachsen sind oder deren Arbeit sich mit Kriens auseinandersetzt. Bewerben kann man sich online unter www.kriens.ch/kulturförderpreis, Eingabeschluss ist der 17. April.

Anmeldung für Wanderung


Am 6. September soll in der Stadt Kriens wieder die «Kulinarische Wanderung» stattfinden. Der Ticketvorverkauf für die zehnte Ausgabe beginnt am 1. Mai morgens um 8 Uhr, wie der Website der Stadt zu entnehmen ist. Nach dem grossen Andrang der letzten Jahre komme ein neues System zum Einsatz, das allen Interessierten gleiche Chancen einräumen soll. Auf der Website www.kulinarische-wanderung.ch werde am 1. Mai der Link zur neuen Anmeldeplattform veröffentlicht. Pro Bestellung können maximal 8 Tickets gekauft werden.

Luzern: Wechsel im Präsidium

Claudia Huser Barmettler ist neue Präsidentin des Vereins für die Erhaltung der Museggmauer, wie dieser mitteilt. Sie übernimmt den Posten von Christine Zemp Gsponer. Huser Barmettler (38) ist Fraktionschefin der GLP im Kantonsrat sowie Arbeits- und Organisationspsychologin. Sie wohnt in der Stadt Luzern. Weiter sind Rebecca Gisler, Martin Gübeli und Andrea Huber neu im Vorstand des Vereins.

Eine Brücke als Baustelle

Dieses Bild zeigt eine im Jahr 1960 durchgeführte Sanierung. Im Hintergrund ist der alte Bahnhof zu sehen.

Dieses Bild zeigt eine im Jahr 1960 durchgeführte Sanierung. Im Hintergrund ist der alte Bahnhof zu sehen.

Bild: Getty/Ullstein

Es zeichnet sich ab, dass die Luzerner Seebrücke wieder mal zur Baustelle wird: Ab 2024 steht eine Verbreiterung zur Diskussion.

Es wäre natürlich nicht das erste Mal, dass auf der 1870 erstmals erstellten Brücke gearbeitet wird. Dieses Bild zeigt eine im Jahr 1960 durchgeführte Sanierung. Im Hintergrund ist der alte Bahnhof zu sehen.

Nottwil: Vernetzungsprojekt

Das Vernetzungsprojekt BNO Buttisholz – Nottwil – Oberkirch steht in der zweiten Phase. Aktuell beteiligen sich in der Gemeinde Nottwil insgesamt 33 Landwirtschaftsbetriebe am Projekt. Die Landwirte haben einen Vertrag abgeschlossen und sich verpflichtet, mit mehreren Massnahmen die Biodiversität zu erhalten respektive zu fördern und die Vernetzung zu verbessern. Noch immer können interessierte Landwirte neu im Projekt mitmachen. Langfristiges Ziel ist, dass alle Landwirte im Kanton Luzern bei Vernetzungsprojekten mitmachen. Jährlich werden zwei Weiter­bildungen für alle im Projekt mitmachenden Landwirte von Buttisholz, Oberkirch und Nottwil angeboten. Im Juni 2020 wird die Fischerei Hofer in Oberkirch besichtigt, verbunden mit einer naturkundlichen Führung am Ufer des Sempachersees.

Sempach: Strassenkontrolle

Die Stadt Sempach will sich einen Überblick über den Zustand der Strassen im Gemeindegebiet verschaffen. Aus diesem Grund wurde das Büro Basler & Hofmann AG, Luzern beauftragt, den Strassenzustand im Gemeindegebiet zu erheben. Die Mitarbeiter der Firma Basler & Hofmann AG werden voraussichtlich Ende März/Anfang April auf den Strassen unterwegs sein und die Zustandsaufnahmen durchführen. Der Verkehr wird durch die Aufnahmen nicht behindert werden.

Schötz: Gruppenräume fertig

Nach einer rund siebenmonatigen Bauphase konnten die Bauarbeiten für den Anbau der Gruppenräume beim Schulhaus 3 in der Gemeinde Schötz abgeschlossen werden. Im neuen Anbau befindet sich im Erdgeschoss ein Mehrzweckraum. Dieser ist als Sitzungszimmer für schulinterne Zwecke sowie auch für Vereine in Schötz angedacht. Aus diesem Grund kann der Mehrzweckraum künftig auch ausserhalb der Schulzeiten von Vereinen aus Schötz für Sitzungen reserviert werden. Der Raum ist rollstuhlgängig und die Benutzung kostenlos. Reservationen nimmt die Gemeindekanzlei unter 041 984 01 11 oder per E-Mail gemeindekanzlei@schoetz.ch entgegen.

Sarnierungsarbeiten

Die Kantonsstrasse K43 Abschnitt Knoten K11 bis Feld wird derzeit saniert. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis August 2020. Während der gesamten Bauzeit ist mit örtlichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen, heisst es in einer Mitteilung. Für diese Dauer wird daher für das Zentrum von Schötz ein grossräumiger Kreisverkehr im Uhrzeigersinn via Ohmstalerstrasse und Unterdorfstrasse eingeführt. Die beiden Strassen sind für den Verkehr während dieser Zeit nur im Einbahnregime befahrbar. Die Fusswegverbindungen und Zufahrten zu den Grundstücken sind weiterhin gewährleistet.

Wikon: Wassernetz wird geprüft

Die Korporation Wikon ist die Wasserversorgerin in Wikon und überprüft periodisch das Wikoner Wassernetz auf mögliche Lecks. Falls es die Verhältnisse zulassen, wird in der Woche vom 23. bis 27. März das über 30 Kilometer umfassende Wassernetz von Wikon auf Wasserverluste untersucht. Für diverse Messungsabschnitte müssen einzelne provisorische Verbindungsleitungen, zum Teil auch über private Grundstücke, geführt werden, die bis zu maximal zwei Tage in Betrieb bleiben. Der zuständige Brunnenmeister wird im Vorfeld die Vorhaben mit den involvierten Grundeigentümern absprechen. Durch die Messungen kann es vereinzelt zu kurzen Wasserunterbrüchen kommen. Werden Verluste an Hauszuleitungen vermutet, muss der Zutritt zur Wasseruhr der betreffenden Liegenschaften gewährt werden. Bei Rückfragen steht der Brunnenmeister unter Telefon 079 176 96 48 zur Verfügung, heisst es im Mitteilungsblatt der Gemeinde Wikon.

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