PetitionsPlattform

Die 14 wichtigsten Fragen zum Start von Petitio.ch in Luzern

Die Luzerner Zeitung und ihre Regionalausgaben sowie das Onlineportal Luzernerzeitung.ch lancieren mit Petitio.ch eine in der Schweiz einzigartige Plattform für Petitionen. Die Antworten auf die wichtigsten Fragen.

René Meier
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  • Petition starten: Jede und jeder kann eine Petition für seine Region lancieren, ohne Teil einer Organisation sein zu müssen. Sie brauchen dazu nur eine gültige Handynummer, damit wir Ihre Identität prüfen können.
  • Unterstützer sammeln: Wenn Sie Ihre Petition erstellt haben, teilen Sie sie mit anderen, um Ihrem Anliegen Gehör zu verschaffen. Jede Petition kann während 30 Tagen unterstützt werden.
  • Brief an Verantwortliche: Sobald Ihre Petition die benötigte Anzahl Unterstützer für die jeweilige Stadt oder Gemeinde erreicht hat, starten wir den offiziellen Prozess und schicken einen Brief an die Verantwortlichen bei der Gemeinde.

Mehr blaue Parkplätze im Quartier, ein Jugendtreff im Dorf oder der gefährlich rutschige Fussweg nebenan – jeder kennt solche Themen, die praktisch vor der Haustür liegen. Man möchte sie zwar gerne einbringen und redet mit der Nachbarin oder den Kollegen darüber, die es genauso sehen. Passieren tut dann aber oft nichts. Denn damit gleich zur Gemeinde laufen oder sogar an der nächsten Gemeindeversammlung einen Antrag stellen, wollen die wenigsten.

Ab sofort gibt es in Luzern eine niederschwellige Möglichkeit, sich für genau solche lokale Anliegen einfach und unkompliziert einzusetzen, denn die digitale Plattform petitio.ch ist speziell für lokale Bedürfnisse konzipiert. Jeder, der eine konkrete Veränderung in seiner Stadt oder Gemeinde lancieren und vorantreiben will, kann das Anliegen auf petitio.ch bekanntmachen und Sympathisanten dafür gewinnen. Erhält die Petition genug Unterstützung, wird diese an die Behörden weitergeleitet. Die Behörden werden aufgefordert, zu antworten. Hier finden Sie die Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Start von petitio.ch in Luzern.

1. Für welche Art von Anliegen ist petitio.ch vorgesehen?

Petitio.ch ist eine Plattform für lokale Themen. Die Petition muss einen Lokalbezug haben und einer Gemeinde als Adressat zugeteilt werden können. Zurzeit sind das alle Gemeinden in der Zentralschweiz.

2. Wer kann auf petitio.ch eine Petition lancieren?

Grundsätzlich alle Personen, die in der Schweiz wohnhaft sind.

3. Können auch Organisationen eine Petition lancieren?

Hinter einer Petition muss immer eine Einzelperson mit Namen und Adresse stehen; selbstverständlich kann der Petitionär aber auch einer Organisation angehören und dort Stimmen sammeln.

4. Was muss ich konkret tun, um eine Petition zu lancieren?

Klicken Sie auf petitio.ch das Feld «Petition starten» an und folgen Sie dann der Anleitung. Es geht ganz einfach und schnell: Formulieren Sie das Anliegen und die vorgeschlagene Lösung in wenigen Worten, nach Bedarf können Sie ein Bild sowie einen Link zum Thema dazu hochladen, persönliche Koordinaten angeben und die Petition abschicken.

5. Werden die Petitionen vor der Veröffentlichung geprüft?

Ja, sobald ein Petitionär seine Petition abgeschickt hat, wird sie von der Redaktion auf die üblichen Grundstandards (keine Diskriminierungen, Persönlichkeitsverletzungen etc.) geprüft und, wenn für gut befunden, freigeschaltet.

6. Wie kann ich Stimmen für eine Petition sammeln?

Einerseits direkt über die Website petitio.ch, wo alle Leserinnen und Leser eine Petition unterstützen können. Anderseits kann jeder, der eine Petition lanciert, diese über Facebook, Twitter und Mail verbreiten oder auf einer eigenen Website einbinden. Die entsprechenden Links werden direkt in der Petition zur Verfügung gestellt.

7. Muss ich in der betroffenen Gemeinde wohnen, um eine Petition unterstützen zu dürfen?

Nein, wie bei einer Petition, die mit Unterschriftenbögen Stimmen sammelt, kann jeder in der Schweiz wohnhafte Bürger eine Petition unterstützen. Wie der Petitionär muss man seine Kontaktdaten angeben.

8. Warum muss man bei der Lancierung und Unterstützung einer Petition auch die Handynummer angeben?

Um Missbrauch vorzubeugen. Über die Handynummer wird via SMS ein Code verschickt, mit dem man sich dann einloggen kann.

9. Welche Browser werden von der Website petitio.ch unterstützt?

Die Website petitio.ch wurde mit allen aktuellen Mobile- und Desktop-Browser-Versionen von Mozilla Firefox, Google Chrome und Apple Safari getestet. Microsoft Internet Explorer wird ab den Versionen 10 und aufwärts unterstützt.

10. Was kann ich als Petitionär tun, wenn ich einen Fehler gemacht habe?

Solange die Petition nicht abgeschickt ist, können Sie sie jederzeit selber korrigieren. Von der Redaktion einmal freigegeben, kann an der Petition nichts mehr geändert werden. Dann müsste man sie bei Bedarf neu aufsetzten.

11. Wann gilt eine Petition als erfolgreich?

Eine Petition muss innert 30 Tagen eine bestimmte Anzahl Stimmen gesammelt haben. Für kleine Gemeinden (bis 1000 Einwohner) sind dies 50 Stimmen, für mittlere Gemeinden (bis 5000 Einwohner) 100 Stimmen und für grosse Gemeinden (über 5000 Einwohner) 200 Stimmen.

12. Was passiert mit einer Petition, die genügend Stimmen hat?

Nach Ablauf der Frist von 30 Tagen wechselt die «laufende Petition» auf der Plattform automatisch in die Kategorie «erfolgreiche Petitionen». Gleichzeitig löst die Redaktion einen Brief an den zuständigen Gemeindeammann, Stadtpräsidenten etc. aus mit der Bitte, die Petition innert 30 Tagen auf der Petitionsplattform zu beantworten.

13. Was geschieht mit Petitionen, welche nicht genügend Unterstützer finden?

Auf petitio.ch werden sie nach Ablauf der 30 Tage archiviert und sind weiterhin abrufbar. Petitionäre können nach Bedarf jederzeit einen neuen Anlauf starten und eine neue Petition lancieren.

14. Welche Rolle spielt unsere Zeitung bei petitio.ch?

Die Luzerner Zeitung und ihre Regionalausgaben sowie Luzernerzeitung.ch treten als Partnerin von petitio.ch auf. Die Redaktion prüft die Petitionen auf ihre Rechtmässigkeit, stellt die Übergabe an die Behörden sicher und berichtet nach Bedarf über die Petitionen in der Zeitung und auf der Website.

www.petitio.ch