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PFAHLBAUTEN: Luzern kandidiert für das Unesco-Welterbe

Die Luzerner Pfahlbau-Fundstätten sollen Unesco-Welterbe werden. Die Schweiz bewirbt sich zusammen mit anderen Fundstätten aus fünf Alpenländern.
In Wauwil stehen Nachbauten von Pfahlbau-Häusern. Im Wauwilermoss, ganz in der Nähe, wurden echte Pfahlbauten gefunden. (Bild Remo Nägeli/Neue LZ)

In Wauwil stehen Nachbauten von Pfahlbau-Häusern. Im Wauwilermoss, ganz in der Nähe, wurden echte Pfahlbauten gefunden. (Bild Remo Nägeli/Neue LZ)

Mit rund 80 Pfahlbau-Fundstätten bewirbt sich die Schweiz um eine Aufnahme ins Unesco-Weltkulturerbe. Heute wird in Paris der Startschuss für eine Gemeinschaftskandidatur gegeben: Die Schweiz wird zusammen mit Italien, Deutschland, Österreich, Slowenien und Frankreich ein Dossier einreichen, das 156 schützenswerte Fundstellen aus diesen Alpenländern umfasst.

Aus der Liste der rund 80 Schweizer Fundstätten stammen fünf aus dem Kanton Luzern. Sie liegen in den Gemeinden Egolzwil, Sursee, Schenkon, Hitzkirch und Sempach und verfügen laut dem stellvertretenden Kantonsarchäologen Ebbe Nielsen über «herausragende Überreste aus der Zeit der Pfahlbauer.» Besonders bedeutsam sei die älteste Pfahlbau-Siedlung der Schweiz von etwa 4300 vor Christus im Wauwilermoos.

Im Sommer 2011 ist der definitive Entscheid des Welterbekomitees zu erwarten.

Noémie Schafroth

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung.

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