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Pfarrer lancieren Aufruf zum Ungehorsam

Laienpredigten, weibliche Priester und weitere Reformen – das will die von Luzern aus gestartete, neu gegründete Pfarrei-Initiative. Das Bistum Chur warnt vor einer drohenden Spaltung.
Eine Messe in Schüpfheim mit dem Bischof von Basel, Felix Gmür, im September 2011. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

Eine Messe in Schüpfheim mit dem Bischof von Basel, Felix Gmür, im September 2011. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

In diesen Tagen wird vom Kanton Luzern aus die nationale Pfarrei-Initiative gestartet – ein Aufruf der Pfarrer zum Ungehorsam gegenüber der Kirchenführung in Rom. Wie Recherchen unserer Zeitung zeigen, stehen die Reformforderungen im Einklang mit der österreichischen Initiative (siehe Box).

Zu den Forderungen der Pfarrei-Initiative gehören etwa die gemäss römisch-katholischer Lehre nicht mögliche Priesterweihe von Frauen, Predigten von ausgebildeten Laien, das Austeilen der heiligen Kommunion an Mitglieder anderer christlicher Kirchen oder die Gleichberechtigung von nichtheterosexuellen Menschen. Mit der Initiative soll offen ausgesprochen und weiter praktiziert werden, was in den Schweizer Pfarreien heute «selbstverständlich ist und zum Ungehorsam führt».

Bischöfe sind informiert

Die Deutschschweizer Bischöfe sind bereits über die Initiative informiert worden. Im Bistum Chur macht man sich Sorgen: «Die katholische Lehre kann man auch in der Schweiz nicht einfach abändern, ohne eine Abspaltung zu provozieren.»

jem

Was ist Ihre Meinung zur Pfarrei Initiative? Diskutieren Sie im Forum mit.

Päpstliche Reaktion

Die Schweizer Pfarrei-Initiative sieht sich explizit verbunden mit der Pfarrerinitiative in Österreich, die vor allem im vergangenen Jahr für grosses Aufsehen in Kirchenkreisen sorgte. Über 400 Priester sind dort engagiert. Sogar Papst Benedikt XVI. hatte sich im April 2011 in einer Predigt zur Pfarrerinitiative kritisch geäussert. Im Unterschied zu Österreich sind die Schweizer Pfarrer nicht von den Bischöfen, sondern von den Kirchgemeinden angestellt. jem

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