Pferdesport in Luzern steht vor dem Aus

Dem Reitsport fehlt es an Geld und an der nötigen Infrastruktur. Hilfe von der Stadt scheint aber in weiter Ferne.

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Gibt es auf der Luzerner Allmend bald keinen Pferdesport mehr? (Archivbild/Neue LZ)

Gibt es auf der Luzerner Allmend bald keinen Pferdesport mehr? (Archivbild/Neue LZ)

«Es scheint, als könnten wir nichts anderes mehr tun, als den Pferdesport auf der Luzerner Allmend in Würde zu begraben.» So bringt Andreas Lanter, Präsident der Genossenschaft Pferdesport Allmend, die Sorgen auf den Punkt. Der Hintergrund: Nach dem Aus für die Luzerner Pferderennen im letzten Winter wird auch die Finanzierung der Anlagen zunehmend schwierig. Auch Martin Käser, Präsident des Pferdevereins Luzern – dieser organisiert die Concours und Dressurprüfungen auf der Allmend – sagt: «Finanziell wird es immer enger. Für den Erhalt der Reiterei auf der Allmend benötigen wir entweder mehr Geld von der Stadt, weitere Sponsoren oder Stallungen für einen Reitschulbetrieb, um Einnahmen zu generieren.»

Die Stadt als Besitzerin des Landes zieht jedoch weder den Bau neuer Stallungen für einen Reitschulbetrieb noch zusätzliche finanzielle Unterstützung in Betracht.

Olivia Steiner

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