Pflege
Heime Kriens AG kann ihren Gewinn trotz Corona steigern

Im vergangenen Jahr erwirtschaftete die Institution ein Plus von 300'000 Franken. Die Auslastung ging nur leicht zurück.

Stefan Dähler
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Im vergangenen Jahr, dem dritten seit der Verselbstständigung, hat die Heime Kriens AG ein Plus von 300'000 Franken erwirtschaftet, wie sie mitteilt. Dies bei einem Gesamtertrag von rund 27,8 Millionen Franken. Im Vorjahr resultierte ein Gewinn von 192'000 Franken bei einem Gesamtertrag von 26,8 Millionen.

Das Haus Grossfeld der Heime Kriens AG., 12. September 2019.

Das Haus Grossfeld der Heime Kriens AG., 12. September 2019.

Bild: Pius Amrein (12. September 2019)

Der höhere Ertrag ist auf die Eröffnung der 21 neuen Pflegeplätze in der Überbauung Lindenpark zurückzuführen. Dort wurde eine Auslastung von über 75 Prozent erreicht, womit die Heime Kriens AG zufrieden ist. Die Auslastung in den bisherigen Häusern Zunacher, Kleinfeld und Grossfeld ging von 98 auf 97 Prozent zurück, was vergleichsweise angesichts der Coronakrise immer noch ein relativ guter Wert ist. Die Erträge aus den Cafeterias gingen aufgrund der coronabedingten Schliessung um 250'000 Franken zurück. Die Heime Kriens AG beschäftigt 411 Personen in 309 Vollzeitstellen. 84 Prozent der Angestellten sind Frauen.

Neue Vertretung der Stadt im Verwaltungsrat

Die Stadt Kriens als Eigentümerin der AG ist infolge der letztjährigen Neuwahlen seit November neu mit Bildungsvorsteher Marco Frauenknecht (SVP) im Verwaltungsrat vertreten. Zuvor waren Lothar Sidler (CVP) und Matthias Senn (FDP) Teil des Gremiums.

Per Anfang Jahr hat die Heime Kriens AG im Schweighof eine weitere Pflegewohngruppe mit 21 Plätzen in Betrieb genommen. Das nächste grosse Projekt ist die Neugestaltung des Hauses Grossfeld.