PFLEGE: Widerstand gegen das Boni-System

Ein Anreizsystem soll die Ausbildungstätigkeit im Pflegebereich ankurbeln. Die Betroffenen bezeichnen das System als nicht optimal.

Florian Weingartner
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Nach welchen Kriterien und Standards die Pflege künftig organisiert werden soll, regelt der neue Gesetzesentwurf zur Pflegefinanzierung nicht. Dies stört die Stadt Luzern. (Bild: Keystone)

Nach welchen Kriterien und Standards die Pflege künftig organisiert werden soll, regelt der neue Gesetzesentwurf zur Pflegefinanzierung nicht. Dies stört die Stadt Luzern. (Bild: Keystone)

Die Luzerner Regierung will, dass im Pflegebereich mehr Personal ausgebildet wird. Dazu soll nun ein Bonus-Malus-System eingeführt werden. Jene Betriebe, die mehr Nachwuchs ausbilden, als sie selber benötigen, sollen belohnt werden, jene, die zu wenig ausbilden, zur Kasse gebeten werden.

Der Teufel steckt im Detail

Der im November in die Vernehmlassung geschickte Entwurf kommt bei den betroffenen Betrieben und ihren Trägern, den Gemeinden, nicht besonders gut an. Die Mehrheit der Mitglieder der Luzerner Altersheim-Konferenz erachtet das System als nicht optimal, sagt Verbandspräsident Roger Wicki. Kritisiert wird etwa, dass der Berechnungsmodus zu kompliziert sei.

Auch der Verband der Luzerner Gemeinden, der Spitexverband des Kantons und der Verban der privaten Spitexorganisationen üben Kritik.

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