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PFLEGEPLÄTZE: Luzern soll «Altersheim» für Drogensüchtige erhalten

In Luzern ist ein Heim für pflegebedürftige Drogensüchtige geplant. Jetzt scheint ein Standort gefunden. Doch es schielen noch andere Interessenten auf das Gebäude.
Alexander von Däniken
Ein Fixer beim Präparieren einer Heroinspritze. (Symbolbild) (Bild: Keystone / Archiv)

Ein Fixer beim Präparieren einer Heroinspritze. (Symbolbild) (Bild: Keystone / Archiv)

Wenn jemand seit Jahrzehnten drogenabhängig ist und mehrere Therapien abgebrochen hat, schwinden die Chancen auf einen Ausstieg zusehends. Rund 80 solche Langzeit-Abhängige gibt es im Kanton Luzern. Die meisten von ihnen halten sich in der Stadt und der Agglomeration Luzern auf und leben meist in einer Wohnung. Dabei wären viele von ihnen pflegebedürftig. Doch ein betreutes Wohnheim, wo diese Personen längerfristig bleiben können, gibt es nicht. Es fehlt ein betreutes Wohnheim, wo sie länger als ein Jahr bleiben können. Der gemeinnützige Verein Jobdach betreibt zwar das «Wohnhuus» an der Luzerner Murbacherstrasse. Dort leben Personen, die keine andere Wohnmöglichkeit haben oder durch ihre Lebensumstände und ihr Verhalten gesundheitlich gefährdet sind. Nur: Das Angebot ist jeweils auf ein Jahr befristet. Eine Anschlusslösung fehlt.

Auch Betagtenzentrum hat Bedarf

Das will Jobdach nun ändern. Geplant ist ein Heim für 15 bis 20 Langzeit-Drogenkranke. Aktuell hat der Verein ein Gebäude im Luzerner Rosenbergquartier im Visier, wie Recherchen unserer Zeitung ergeben haben. Der Haken: Das Haus gehört der Stadt, und diese hat möglicherweise andere Pläne. So könnte das Gebäude beispielsweise durch das benachbarte Betagtenzentrum Rosenberg genutzt werden, «zum Beispiel um abzuklären, ob Bewohner des Betagtenzentrums wieder in eine eigene Wohnung zurückkehren können, wenn es ihr Gesundheitszustand zulässt», erklärt Beat Demarmels, Leiter der städtischen Abteilung Heime und Alterssiedlungen. Die Stadt werde wohl im Herbst über die Nutzung entscheiden.

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